NoVA-Hinterzieher verursachen 100 Millionen Euro an Abgabenschaden

Der Abgaben-Betrug mit ausländischen KFZ-Kennzeichen, also die Hinterziehung der Normverbrauchsabgabe (NoVA), ist nicht zuletzt durch die Mobilität innerhalb der EU in Österreich in den letzten Jahren explodiert. Rund 10.600 NoVA-Betrüger wurden allein in den Jahren 2012 und 2013 von der österreichischen Finanzpolizei gefasst. Während 2012 aber noch 7.893 NoVA-Hinterzieher dingfest gemacht werden konnten, wurden im Jahr 2013 nur mehr 2.689 ausgeforscht.

Laut einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) an den Salzburger FPÖ-Landesparteiobmann und Nationalratsabgeordneten Rupert Doppler rechnet das Finanzministerium insgesamt mit ungefähr 15.000 NoVA-Hinterziehern pro Jahr. Durch diesen Abgabenbetrug ergibt sich ein jährliches Schadensvolumen von rund 100 Millionen Euro.

Schwerpunktaktionen laut Finanzpolizei auch für 2014 geplant

Auch für 2014 sollen laut Finanzpolizei Schwerpunktaktionen gegen NoVA-Betrüger gesetzt werden, die ihr Auto im Ausland zugelassen haben, es aber in Österreich benutzen, um so die Abgaben gegenüber den Finanzbehörden zu hinterziehen. Ein besonderes Pflaster für die Hinterziehung der NoVA ist laut Aufgriffsbericht die Wirtschaftsregion „Mitte“.

In dieser Region, die die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg umfasst, wurden allein 2012 nicht weniger als 4.102 Aufgriffe von bundesweit insgesamt 7.893 durchgeführt.

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