Fastfood-Konzern McDonald s lässt Einsatz von Gentechnik-Futtermitteln zu

Gentechnik könnte bald wieder Einzug in den Filialen der Fast-Food-Kette McDonald s halten, wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet. Konkret geht es um eine Entscheidung des Fastfood-Konzerns, dass ab sofort wieder gentechnisch veränderte Futtermittel in der Hühnermast erlaubt sein sollen. Vor dreizehn Jahren hatte McDonald s eine sogenannte „freiwillige Selbstverpflichtung“ umgesetzt, die den Konzern dazu anhielt, europaweit auf den Einsatz von Gentechnik bei der Produktion von landwirtschaftlichen Produkten zu verzichten. Nun geht McDonald s davon ab, da es laut Konzermitteilung angeblich keine entsprechend ausreichende Menge an „gentechikfreien“ Futtermitteln mehr gebe.

Chickennuggets und Chickenburger enthalten bald wieder Gentechnik

Hält McDonald s an seiner neuen Linie fest, dann werden zum Verkauf angebotene Chickennuggets und Chickenburger bald wieder Bestandteile einthalten, die entweder selbst gentechnisch hergestellt worden sind oder Fleisch von Tieren die mit gentechnisch manipulierten Pflanzen gefüttert wurden. Damit macht sich der Konzern aber wegen dem Abgehen von der Gentechnikfreiheit international nicht nur bei Umweltorganisationen angreifbar. In Zukunft könnten kritische Konsumenten wohl einen weiten Bogen um die McDonald s Filialen machen, da sie es sich nicht gefallen lassen, über diese Schiene der Gentechnik Tür und Tor in der Nahrungsmittelproduktion zu öffnen.

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