Randalierende Meute verletzt Grazer Polizisten

Wie sich Widerstand gegen die Staatsgewalt anfühlt, wissen seit dem heurigen 2. Akademikerball in Wien so manche Polizisten nur zu gut. Während die Wiener Innenstadt vom linken Mob in Schutt und Asche gelegt wurde, mussten viele Beamte um ihre Gesundheit bangen.

Ein ähnlich gewalttätiger Übergriff auf die Exekutive ereignete sich an diesem Wochenende in Graz. Bei einer Identitätskontrolle vor einem Nachtlokal in der Innenstadt wurden sowohl Kripobeamte als auch Streifenpolizisten von rund 10 bis 15 Männern attackiert. Als Verstärkung eintraf, hatten sich bereits 40 bis 50 junge Männer versammelt, die offenbar über Mobiltelefon oder Twitter herbeigerufen worden waren und die die Polizisten zusätzlich bedrohten.

Etwa 15 Täter griffen die Polizei an, bis zu 50 umringten den Ort 

?Seit längerer Zeit wird in der Grazer Umgebung nach einem wegen Raubüberfalls angeklagten Verdächtigen gesucht. Die Fahndung wurde auch auf den Griesplatz ausgedehnt und kurz nach Mitternacht sollte dort durch zwei Kripobeamte, welche durch weitere Streifenpolizisten unterstützt wurden, die Identität eines 19-jährigen vor einem Nachtlokal überprüft werden. 

Als der junge Mann, welcher Herkunft ist noch unklar, kontrolliert wurde, bekamen auch andere Anwesende Wind von der spontan angelegten Razzia und begannen mit Fäusten und Füßen auf die Exekutivbeamten einzuschlagen. Binnen kürzester Zeit wurden 40 bis 50 Mann aktiviert und fanden sich am Platz des Geschehens ein. Eine ähnliche Vorgehensweise konnte man bereits bei diversen anderen Demonstrationen erleben, bei denen weitere Radaumacher per Twitter oder Kurznachricht zum Ort des Geschehens gerufen wurden.

Die etablierten Medien schweigen über die Nationalität der Gewalttäter

Während die Polizisten umzingelt wurden, mit dem Umbringen bedroht wurden und mehrere Schläge gegen den Kopfbereich einstecken mussten, wurden weitere Beamte verständigt und konnten letztendlich den Wall der Randalierer durchbrechen und ihre Kollegen vor weiteren Angriffen schützen. Als die Polizei-Verstärkung eintraf, konnten die meisten der Umstehenden offenbar fliehen. Der 19-jährige Kontrollierte, welcher sich ebenfalls rege an den Gewalthandlungen beteiligte, sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft. Vor seiner Festnahme verletzte er allerdings noch weitere drei Polizisten durch seine heftigen Widerstandshandlungen.

Nahezu gerechtfertigt scheint diese Vorgehensweise für die etablierte heimische Presse zu sein, welche, mit wenigen Ausnahmen, nicht über die tätlichen Übergriffe und Verletzungen der Polizisten im Dienst berichteten und auch über die Nationalität der Gewalttäter schwiegen.

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