Stadtverwaltung kann nicht einmal eine Pommes-Bude führen

Dass die öffentliche Hand nicht einmal eine Pommes-Bude führen kann, hat nun eine niedersächsische Stadtverwaltung unter Beweis gestellt. In der Stadt Braunlage, seit 2011 regiert von Bürgermeister Stefan Grote (SPD), ging der kommunal geführte Pommes-Frites-Stand bankrott. Erst 2012 unter politischer Verantwortung im Waldschwimmbad Hohegeiß durch die Städtischen Betriebe Braunlage eröffnet, fuhr man bereits im ersten Jahr einen Verlust von 1.200 Euro ein – dies bei einem Gesamtjahresumsatz von 16.113 Euro.

Grund für die roten Zahlen war ein Preiskampf mit einem naheliegenden Privatkiosk, den man mit Billigpreisen niederkonkurrenzierte. Dieser musste wegen der aggressiven Preisgestaltung der städtisch geführten Pommes-Bude schließen.

Stadt Braunlage übernahm auch noch den Privatkiosk

Nach der Schließung des Privatkiosks im Jahr 2013 und dem Verlust der städtisch geführten Pommes-Bude wurde nun auch diese aufgegeben. Man übernahm stattessen den geschlossenen Privatkiosk. Nun möchte man nach dem Scheitern des öffentlichen Engagements wieder Private für diesen Geschäftszweig engagieren. Der nun der Stadt gehörende Kiosk soll nun öffentlich ausgeschrieben werden, um die Versorgung der Badegäste wieder zu garantieren.

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