NATO-Mitglieder sollen wegen Ukraine hochgerüstet werden

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel drängt nun die anderen NATO-Mitgliedsstaaten wegen der Ukraine-Krise zu einer massiven Hochrüstung. Hagel möchte, dass die einzelnen NATO-Partner ihre jeweiligen Armeen für einen potentiellen Kriegseinsatz bereithalten. Im Ernstfall würde ein Einsatz in der Ukraine und damit gegen Russland bzw. russische Unabhängigkeitskämpfer im Osten des Landes anstehen. Damit wären Szenarien wie in den heißen Phasen des Kalten Krieges wieder auf dem Radarschirm des westlichen Militärbündnisses.

Wie Hagel betonte, habe die Ukraine-Krise den Wert der NATO gegenüber dem potentiellen Gegner Russland wieder deutlich erhöht. Dem müsse in den Militärausgaben und dem Stellenwert der Armeen in den einzelnen NATO-Staaten wieder Rechnung getragen werden.

Nur vier NATO-Staaten erreichen vorgeschriebenen Militäretat

Aktuell erreichen nur 4 der 28 NATO-Staaten den innerhalb des Bündnisses vorgeschriebenen Militäretat von zwei Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts. Neben den USA waren dies im Jahr 2013 Großbritannien, Griechenland und Estland.

Verteidigungsminister Hagel gilt als „Falke“ und Hardliner innerhalb der US-Administration. Er ist Vietnam-Veteran und kommt ursprünglich aus der Republikanischen Partei, für die er viele Jahre Senator von Nebraska war.

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