FPÖ lässt sich „Hoamatland“ nicht madig machen

Für Aufregung sorgte ein Sager des Albertina Chefs Klaus Albrecht Schröder. In einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse lästerte er über die oberösterreichische Landeshymne „Hoamatland“. Die Landeshymne sei „ein miserables Gedicht“ und habe „eine hundselendigliche Melodie“ sagte der gebürtige Linzer wortwörtlich. Wenn er „Hoamatland“ höre, gehe es ihm schlecht, so der Direktor. Außerdem sei er der Meinung, Oberösterreich habe eine bessere Hymne verdient.

Haimbuchner: Schröder muss abgelöst werden!

Oberösterreichs FPÖ-Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner ließ sich diese Entgleisung nicht bieten: „Mir wird bei diesen Äußerungen schlecht. Ich finde es traurig, dass jemand ein so gestörtes Verhältnis zur Heimat hat!“ Als Albertina-Direktor sei Schröder abzulösen. „Wer die Volkskultur nicht zu schätzen weiß, ist auch als Direktor der Albertina fehl am Platz.“ Mit den drei Strophen von Franz Stelzhamers Gedicht „`s Hoamatgsang“, vertont von Komponist Hans Schnopfhagen, hat Oberösterreich als einziges deutschsprachiges Land eine offizielle Hymne in Mundart. „Ich lasse mir unsere schöne Landeshymne sicher nicht madig machen. Sie bringt in einzigartiger Art und Weise die Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Land Oberösterreich zum Ausdruck“, so Haimbuchner. Zu Recht werde die Hymne bei feierlichen Anlässen von den Menschen aus vollem Herzen und voller Überzeugung gesungen. Das sei etwas worauf man stolz sein könne, meint Haimbuchner.

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