Autor Hamed Abdel-Samad deckt „islamischen Faschismus“ auf

Eine pointierte Stellungnahme zum Islamismus hat nun der Autor Hamed Abdel-Samad in seinem neuen Buch „Der islamische Faschismus“ veröffentlicht. Der Publizist Abdel-Samad nimmt kein Blatt vor den Mund und wurde deshalb auch schon mehrfach durch fanatische Muslime mit dem Tod bedroht. So riefen etwa drei ägyptische Islam-Gelehrte 2013 auf, den Autor zu ermorden.

Abdel-Samad wird von den Islamisten bekämpft, weil er die These vertritt, dass im Islamismus seit Beginn an, „faschistisches Gedankengut“ enthalten sei. Dass dies etwa durch bundesdeutsche Islamwissenschaftler seit Jahren vertuscht werde, steht in der besonderen Kritik von Abdel-Samad. In einem Interview mit der konservativen Wochenzeitung Junge Freiheit nimmt er zu seinen Thesen Stellung. Unter anderem verweist er auf den italienischen Autor Umberto Eco, der 14 Elemente des Ur-Faschismus aufgelistet hat, die auf den Islamismus zutreffen. 

Abdel-Samad: Islamismus ist Faschismus

Für Hamed Abdel-Samad, der als Ägypter selbst viele Jahre Mitglied der Muslimbrüder war, ist analytisch belegt, dass der Islam nicht „nur“ eine Religion ist, sondern eine militante politische Bewegung:

„Der Islamismus ist keineswegs einfach nur eine Reaktion, sondern ist in der Urgeschichte des Islam angelegt. (.) Die islamische Vorstellung von Frieden ist nicht die, zu koexistieren, sondern die Welt wenn nötig mit Gewalt zu islamisieren – dann herrscht Friede. Hier das ,Haus des Islam‘, wo in der Tat Friede sein soll. Aber alles, was nicht dazu gehört, gehört automatisch zum ,Haus des Krieges‘.“

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