FDPler Kubicki beschimpft die AfD als „deutschtümelnd“ und „populistisch“

Panik macht sich nun offensichtlich bei der dahinsiechenden ehemaligen deutschen Regierungspartei FDP vor der in vierzehn Tagen stattfindenden Europawahl breit. Während die neue Bürgerbewegung „Alternative für Deutschland“ (AfD) in den Umfragen bei rund sechs Prozent der Wählerstimmen liegt, grundeln die Freien Demokraten bei drei bis fünf Prozent deutlich abgeschlagen dahin. Der Erfolgsweg der AfD, die einen Teil ihrer Wähler aus den bisherigen FDP-Lager rekrutiert, führt nun offensichtlich zu einer „Alarmstimmung“ bei den Liberalen.

Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki beschimpft nun die Konkurrenz von der AfD als „deutschtümelnd“ und „populistisch“. In einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt hofft er, dass die AfD sich „bald selbst erledige“. Dies scheint allerdings wohl pures Wunschdenken der FDP zu sein.

AfD wird bleibender Faktor in der deutschen Innenpolitik

In den Umfagen der letzten Wochen liegt die AfD jedenfalls unabhängig von den Meinungsforschungsinstituten stabil bei sechs Prozent und mehr bei der EU-Wah. Das belegen Zahlen der Institute INSA, FGW, GMS, Forsa oder Emnid. Durch ihre politischen Forderungen nach einer geordneten Auflösung des Eurowährungsgebietes, gegen den Türkeibeitritt und die Massenzuwanderung sowie einer Rückverlagerung der EU-Kompetenzen an die Nationalstaaten ist die AfD für sehr viele Liberale und Konservative in der FDP aber auch CDU/CSU eine echte Alternative.

Dass Systemerhalter wie Kubicki, der als langjähriger Spitzenfunktionär der FDP mitverantwortlich für den Niedergang dieser Partei ist, nun gegen die Konkurrenz von der AfD austeilen, bestätigt den potentiellen Erfolg dieser Alternative nur noch mehr. 

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