Boko Haram zieht wieder blutige Spur durch Nigeria

Neuerlich haben Terroristen der islamistischen Bewegung Boko Haram in Nigeria ein blutiges Attentat gegen die Zivilbevölkerung verübt. Die islamistische Terrororganisation hat eine Brücke in die Luft gesprengt, wobei insgesamt 30 Personen zu Tode kamen. Der Anschlag ereignete sich in Gamboro Ngala an der Nordgrenze Nigerias zum Nachbarstaat Kamerun. Damit findet die Attentatsserie gegen die Zivilbevölkerung Nigerias eine Fortsetzung. Erst vor wenigen Tagen hatte Boko Haram  im gleichen Dorf über 300 Menschen ermordet und elf Mädchen entführt. Gleichzeitig sind immer noch 223 nigerianische Schulmädchen abgängig, die von den Islamisten entführt worden sind. Zwischenzeitlich haben die Terroristen angekündigt, die Mädchen „zwangszuverheiraten“ bzw. außer Landes zu schaffen.

Nigerianische Armee ist gegen Boko Haram machtlos

Die nigerianische Armee ist gegen Boko Haram offensichtlich machtlos. Obwohl mittlerweile rund 20.000 Angehörige von Armee, Geheimdienst und Polizei auf der Suche nach den Schulmädchen und den Terroristen in den beiden Bundesstaaten Borno und Yobe eingesetzt sind, blieb die Aktion bisher erfolglos.

Zwischenzeitlich herrscht auch in den USA und in Großbritannien Alarmstufe Eins wegen Boko Haram. Das US-Außenministerium sieht in der Terrororganisation eine „Bedrohung der amerikanischen Sicherheit“ und hat eine Belohnung von sieben Millionen Dollar für die Ergreifung von Abubakar Shekau, den mutmaßlichen Chef der Terrororganisation ausgelobt. Der britische Geheimdienst MI5 wiederum observiert die nigerianische Migrantenszene in London, da befürchtet wird, dass sich hier ebenfalls bereits Ableger-Zellen von Boko Haram gegründet haben. 

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