Linker Anti-Akademikerball-Krawallmacher muss vor Strafgericht

Nach knapp fünf Monaten kommt endlich Bewegung in die strafrechtliche Aufklärung der linksextremistischen Ausschreitungen rund um den Akademikerball Ende Jänner 2014. Nun wird ein mutmaßlicher Haupttäter der Ausschreitungen, die unter anderem vom sogenannten „Schwarzen Block“ verübt worden sind, vor das Strafgericht gestellt. Der Linksextremist, Mitglied der Sozialistischen Jugend Jena, soll jener Mann sein, der die Polizeiwache Am Hof versucht hatte zu stürmen und dabei erheblichen Sachschaden an einem Polizeiauto angerichtet hat. Dabei waren auch Polizisten, die sich im Inneren der Polizeiwache befanden hatten, einer versuchten Körperverletzung ausgesetzt.

Die nun rechtskräftige Anklage der Staatsanwaltschaft Wien lautet unter anderem auf Landfriedensbruch, versuchte schwere Körperverletzung und schwere Sachbeschädigung. Stattfinden soll der Prozess gegen den Linksextremisten am 6. Juni 2014, bis dorthin muss der Import-Extremist in Untersuchungshaft bleiben.

500.000 Euro Schaden aber bisher nur eine Anklage

Das bisherige Ergebnis ist aber im Sinne des Rechtsstaates insgesamt eher bescheiden. Obwohl es zu Sachbeschädigungen im Gesamtausmaß von mehr als 500.000 Euro gekommen ist und gegen insgesamt 500 linke Krawallmacher ermittelt wurde bzw. wird, kommt es bisher nur zu einer Anklage. Parlamentarische Anfragen an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zeigen, dass das Innenministerium die gesamte Angelegenheit nur sehr halbherzig behandelt.

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