Pizzeria Anarchia – Linke Hausbesetzung vor dem Aus?

Es ist das einzige Haus in Wien, welches offiziell als besetzt gilt. Versuche, das von Linksextremisten in Beschlag genommene Gebäude im 2. Wiener Gemeindebezirk endlich zu räumen, scheiterten bis jetzt. Die glücklichen Tage an denen sich arbeitslose Linke mit ihren Hunden und Freunden zu Trinkgelagen und wilden Partys in die ehemalige Bäckerei zurückziehen, dürften aber nun bald ein Ende haben. Dem gesetzlosen Treiben in der Mühlfeldgasse 12, unter gleichgesinnten auch unter „Pizzeria Anarchia“ bekannt, sollte schon längst eine Absage erteilt werden.

Systemmedien lügen die Geschichte herbei

Eigentlich, so heißt es in der treuherzigen Schilderung der Punks und der sympathisierenden Darstellung des linken Standard, sei der Hausbesitzer ja der Böse. Er wollte das Gebäude verkaufen und die restlichen dort wohnhaften Personen loswerden. Weil ihm dies offenbar auf normalem Weg nicht gelang, heuerte er kurzerhand einige Überlebenskünstler aus der „Pankahyttn“ im 15. Wiener Gemeindebezirk an und bot ihnen Schlafmöglichkeiten für den Winter. Der Radau, das Aussehen und vor allem das Verhalten der Linksextremisten sollte die übriggebliebenen Bewohner in Flucht schlagen. Die, laut diesem Bericht, gebeten  Besucher verlängerten aber selbstständig auf unbekannte Zeit und verhindern nun erst wieder die Pläne des Eigentümers.

Ob man diesen Ausführungen Glauben schenken darf oder nicht, sei dahingestellt. So oder so ist die Besetzung des Hauses unrechtmäßig; der Rechtsstreit wurde verloren und mittlerweile wurde der Gruppe auch mehrmals die bevorstehende Räumung mitgeteilt. Bis dato waren aber jegliche Versuche erfolglos, weil die selbsternannten Anarchos, welche ab und an in der leerstehenden Bäckerei eine Pizza in den Ofen schieben, gewaltsam Widerstand gegen die Polizei leisteten.

Sieben Beamte verletzt

Als in der letzten Aprilwoche, am 25.04.2014 in jener besagten „Pizzera Anarchia“ ein israelischer „Gast“ in den besetzten Räumlichkeiten einer Identitätskontrolle unterzogen werden sollte und sein Aufenthaltsstatus ermittelt werden sollte, eskalierte die Situation unter den linken Personen. „Wie so oft führten die unser Grätzl terrorisierenden Cops eine rassistische Kontrolle durch“, schimpften die Besetzer danach auf ihren Informationsseiten.

In Wahrheit aber begann die linke Meute in der Mühlfeldgasse 12, sobald sie Wind von der Kontrolle bekam, das, was sie am besten können: sie umkreisten und besetzten das Polizeiauto. Als eine weitere Streife zur Verstärkung gerufen wurde, begannen etwa zehn Punks mit Händen und Füßen auf die Beamten und ihre Fahrzeuge einzuschlagen.

Bei eben jenem Gerangel verlor ein Exekutivbeamter sein Pfefferspray, welches die jungen Besetzer sofort aufhoben und den Polizisten in die Augen sprühten. Sieben Polizisten wurden dabei verletzt und trugen Prellungen sowie Abschürfungen davon. In diesem Augenblick wurde auch die WEGA hinzugerufen, welche drei Anarchos festnahm. Der gesuchte Israeli kam freiwillig mit auf die Wache, wo ihm ein Gerichtsdokument ausgehändigt werden sollte, um danach wieder freigelassen zu werden. Auf den Zeitpunkt, wann es der Stadt Wien und den Exekutivbeamten mit diesem Personenkreis und ihren Verhaltensweisen endgültig zu bunt wird, darf man gespannt sein.

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