Wien: Treffpunkt für Bettler aus ganz Osteuropa

Dass Wien ein beliebtes Ziel für Sozialtouristen und kriminelle Banden aus Osteuropa ist, zeigen neue Zahlen des Bundeskriminalamtes. So sind alleine in Wien aktuell um die 1.100 Bettler unterwegs, und das nur aus Rumänien. Bettler aus Staaten wie Bulgarien oder der Slowakei wurden noch gar nicht miteinberechnet. Neue Enthüllungen rund um die Bettlermafia in Österreich gibt es auch durch eine Zeugenaussauge eines Aussteigers. Dieser schildert das organisierte Vorgehen der Banden.

„In Österreich regnet es Geld“

Der 33-jährige Bettler, welche von der Polizei verhört wurde, packte über mindestens 13 Hintermänner aus Rumänien aus. Diese sollen ihn sechs Jahre lang zum Betteln in Wien gezwungen haben, etwa durch systematische Folter. Jeden Tag musste er auf die Straße und Geld sammeln. Durch eine Behinderung war seine Tätigkeit des Bettelns ein lukratives Geschäft. So soll er im Durchschnitt unglaubliche 300 Euro pro Tag verdient haben, an Spitzentagen sogar 1.000 Euro. Den Ermittlern sagte er bei einer der Einvernahmen: „In Österreich regnet es Geld“. Wohnen sollen die organisierten Bettler oft zu vierzig Leuten mitten in Wien in Zwei-Zimmer Wohnungen. Die ebenfalls aus Rumänien stammenden Vermieter kassierten pro Person 100 Euro Miete. Es erscheint sehr seltsam, dass diese Zustände der Stadt Wien bis jetzt nicht aufgefallen sind, wenn bis zu vierzig Leute in einer Wohnung leben.

70 „Hot-Spots“ für Bettelein in Wien

Von den Rund 1.100 Bettlern aus Rumänien in Wien sind bereits 430 wegen organisierter Bettelei angezeigt worden. Ihrer Tätigkeit gehen sie an etwa 70 Plätzen in ganz Wien nach. Zwölf sogenannte Transporteure soll es geben, welche die Bettler von A nach B bringen, oft angemeldete Schein-Firmen. Unglaublich, aber wahr: Die kriminell organisierten Bettler aus Rumänien sollen nun sogar eigene „Schutzwohnungen“ in Wien bekommen, um sie vor ihren „Peinigern“, also den Mafiabossen, zu schützen. Auch die Caritas engagiert sich wieder einmal für die Kriminellen. So will man den Bettlern aus Osteuropa eigene Gutscheine und Sachspenden zukommen lassen. 

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