Altkanzler Schmidt kritisiert Ukraine-Politik der EU massiv

„Die Schnauze voll“ von der EU-Ostpolitik hat langsam, aber sicher der deutsche Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD). Der erfahrene Außenpolitiker wirft den Entscheidungsträgern in Brüssel, aber auch der Bundesregierung in Berlin vor, „Weltpolitik“ zu machen, ohne etwas davon zu verstehen. Besonders erbost ist Schmidt über die Versuche der EU-Kommission, die Ukraine, aber auch Georgien in die EU einzugliedern. Für Schmidt ist dies ein Versuch der EU-Bürokraten, sich weltpolitisch wichtig zu machen. Der Altkanzler sieht sogar die potenzielle Gefahr eines Dritten Weltkriegs heraufziehen, wenn mit der Zündelei des Westens nicht bald Schluss ist.

Vor allem die Pläne von NATO und EU, die westlichen Staaten gegenüber Russland hochzurüsten, wecken beim Sozialdemokraten Schmidt Erinnerungen an die Zeiten vor dem Juli/August 1914 und damit dem Beginn des Ersten Weltkriegs vor knapp 100 Jahren.

Für Schmidt ist EU-Engagement in Ukraine und Georgien „Größenwahn“

Für Schmidt zeigt das EU-Engagement in der Ukraine und in Georgien „Größenwahn“, ohne die Substanz der dortigen Problemlage erkennen zu wollen. Vor Schmidt hatte auch der ehemalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder die Ukraine-Politik des Westens kritisiert. Demgegenüber halten die Sozialdemokraten in der deutschen Bundesregierung, allen voran Außenminister Frank-Walter Steinmeier, an der US- und EU-Politik im Osten „ohne Wenn und Aber“ fest.

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