Weltfußballverband muss Fußball-WM in Brasilien hoch versichern

Alarmstufe Rot herrscht beim Weltfußballverband FIFA. Durch die unsichere innenpolitische Lage in Brasilien droht eine Verszögerung oder sogar ein Totalausfall der Fußball-Weltmeisterschaft. Vor diesem Horrorszenario fürchten sich jedenfalls die Verantwortlichen in der FIFA. Diese haben nun die Gesamtveranstaltung gegen das Veranstalterrisiko versichert. Für eine kolportierte Summe von nicht weniger als 900 Millionen Euro haben die Fußballgewaltigen rund um FIFA-Präsident Sepp Blatter die Mega-Veranstaltung versichert.

Der Versicherungsschutz soll sich gegen einen teilweisen oder vollständigen Veranstaltungsausfall wegen Terrorismus, Naturkatastrophen, Epidemien, Kriege, Unfälle oder Unruhen beziehen. Im Rahmen dieses Versicherungspaktes geht man von Verzögerungen und Verschiebungen einzelner Veranstaltungen aus. Eine komplette Absage wäre für die FIFA und das Austragungsland Brasilien gleichermaßen eine finanzielle und sportliche Katastrophe.

Gesamtversicherungswert liegt bei mehreren Milliarden Euro

Der zu versichernde Gesamtwert der Fußball-WM dürfte bei rund fünf Milliarden Euro liegen. Allein die Fernsehrechte für rund 130 Sender hätten laut Experten bereits bei der Fußball WM 2010 in Südafrika bei drei Milliarden Dollar gelegen. Größter Unsicherheitsfaktor ist die brasilianische Polizei. Diese hat laut einer Mitteilung von Polizeigewerkschaftssprecher Andre Melo angekündigt zu streiken, wenn die Regierung nicht umgehend Verhandlungen über bessere Bedingungen für den Dienst und eine gerechtere Entlohnung aufnimmt. Passieren solche Verhandlungsaufnahmen nicht in den nächsten Wochen, dann könnte Brasilien bei einem tatsächlichen Streik während der WM ohne polizeilicher Unterstützung in einem Chaos versinken.

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