FPÖ ortet Skandal um Sozialbau AG

Als „erweiterte Inflationsanpassung“ bezeichnete HC Strache das Wohnbaupaket der Bundesregierung. Zu diesem Versagen im Bereich der Wohnbaupolitik gesellte sich ein weiterer Skandal rund um augenscheinliche Inländerdiskriminierung bei der Genossenschaft Sozialbau AG. Unter dem Titel „Wohnmodell interethnische Nachbarschaft“ wurde ein migrantenbetonter Komplex errichtet, der unter anderem einen 209 Quadratmeter großen Wellnessbereich aufzuweisen hat.

Die Sozialbau AG ist einer der bestimmenden Faktoren im Wiener Wohnbau. Kontrolliert wird sie über weite Strecken vom SP-dominierten „Verband der Wiener Arbeiterheime“. Zumindest bis in die Vergangenheit hielten Bundes- und die Wiener Landes-SPÖ direkt Anteile an dem Unternehmen. Dementsprechend gestaltet sich der zutritt zur Führungsteage des Unternehmens, die rotem Parteiadel vorbehalten zu sein scheint. Generaldirektor ist Genosse Herbert Lud. Im Aufsichtsrat finden sich sozialistische Kapazitäten wie Landesparteisekretär Christian Deutsch und der rote Ex-Notenbanker und Luxuspensionist Adolf Wala. Bei einer derartigen Schlagseite scheint es nahezu verständlich, dass Gemeinnützigkeit und die Interessen der Partei nicht einfach gegeneinander aufzuwiegen sind.

Ausländerquote 50 Prozent

Im 23. Wiener Gemeindebezirk errichtete die Sozialau-Tochter Urbanbau einen besonderen und umstrittenen Wohnkomplex. Er entsprach den von Herbert Ludl mitgeprägten Standards des „Wohnmodells interethnische Nachbarschaft“. Es wurde ein Bewohnermix von 50 zu 50 angestrebt. Also eine Ausländerquote von 50 Prozent, was keinesfalls den Wiener Verhältnissen entspricht. Die Ausstattung ist ebenfalls mehr als üppig. Dachterrassen sind vorhanden und auch ein 209 Quadratmeter großer Wellnessbereich darf nicht fehlen. „Das ist kein Miteinander, sondern geplante Inländerdiskriminierung und lässt tiefen Einblick in die Gedankenwelt von Herbert Ludl, Christian Deutsch und Genossen zu“, kritisiert der Wiener FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus. Er fordert eine Entflechtung von Wohnbau und Politik. „Der gemeinnützige Wohnbau sollte die Bevölkerung mit leistbarem Wohnraum versorgen und nicht gescheiterter Zuwanderungspolitik millionenschwere Monumente widmen“, setzte HC Strache nach. Der Wohnbau müsse von überbordenden Normen ebenso befreit werden, wie von ideologischen Vorgaben. Sozialbau und SPÖ kommentierten das Geschehen bsiher nicht.        

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