Vereinte Nationen sehen in Boko Haram Terrorismusorganisation

Die Liste der qualifizierten Verbrechen der Islamistenorganisation Boko Haram ist lang: Mord, Raub, Brandschatzung, Entführung und Erpressung. Nach jahrelangem tatenlosen Zusehen reagiert jetzt endlich die internationale Staatengemeinschaft. Diese hat durch die Vereinten Nationen (UNO) die nigerianischen Islamisten von Boko Haram als „terroristische Organisation“ qualifiziert. Der Beschluss des UN-Sicherheitsrats erfolgte auf Vorschlag der nigerianischen Regierung, die die Aufnahme von Boko Haram auf die „schwarze Liste“ der UNO gefordert hatte. Alle 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats unterstützten diese Vorgangsweise. Als Folge des UNO-Beschluss wurden ein sofortiges internationales Waffenembargo und eine Kontosperre für die Kriegskassen von Boko Haram erlassen.

Boko Haram terrorisiert seit 2009 den Norden Nigerias

Boko Haram wurde von Islamisten im Jahr 2004 in den nördlichen Provinzen Nigerias gegründet. Seit 2009 terrorisiert Boko Haram die örtliche Bevölkerung. Es wurden unzählige Anschläge auf Polizei, Armee und Behörden sowie christliche Kirchen und Schulen verübt. Boko Haram möchte in Teilen Nigerias einen schwarzafrikanischen islamistischen „Gottesstaat“ errichten. Insgesamt wurden bereits Tausende Menschen durch Terroranschläge getötet. Jüngst entführten die Islamisten mehr als 200 Schülerinnen und erpressen damit die nigerianischen Behörden.

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