Jetzt fix: SPÖ-Freund als EU-Hinterbänkler

Wenn jemand als Spitzenkandidat ins Rennen geht, sollte man denken, dass der oder die Person auch eine führende Position einnehmen wird. Bei der SPÖ macht man da eine Ausnahme. Eugen Freund als Quereinsteiger ging bekanntlich vom ORF direkt in die  Politik, um die SPÖ-Liste der EU-Wahl 2014 anzuführen. Er wird allerdings nicht Delegationsleiter werden, wie in einer knappen Presseaussendung des SPÖ-Pressedienstes zu erfahren ist. Eine Funktion, auf die Freund ohnehin nie scharf war.

Jörg Leichtfried die Nummer 2 auf der SPÖ-Liste wurde Delegationsleiter – eine Funktion, die er ohnehin schon innehatte. Seine Stellvertreterin wird Evelyn Regner, die gewerkschaftlich stark verankert ist und diesen missbräuchlich als Wahlkampfbühne verwendet haben dürfte. Freund hegte ohnehin keine Ambitionen auf die Funktion des Delegationsleiters und darf nun fünf Jahre als Hinterbänkler seinen EU-Sessel wärmen. Freund diente wohl nur dazu, die roten Wähler zu mobilisieren, was sich angesichts des tristen Wahlergebnisses für die SPÖ wohl eher als Schuss nach hinten entpuppt haben dürfte. Wäre es da nicht besser gewesen, die SPÖ hätte Leichtfried zum Spitzenkandidaten nominiert?

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