Frauenministerium finanziert Dohnal-Birken mit Steuergeld

Um das Geld der österreichischen Steuerzahler ist den rot-schwarzen Bundesministern offensichtlich nichts zu teuer. Gerade erst wurde durch eine parlamentarische Anfrage aufgedeckt, dass sich etwa ÖVP-Justizminister für teures Geld Porträts anfertigen haben lassen. Das ist aber nicht das einzige Paradebeispiel für den „Ahnenkult“ auf Steuerzahlerkosten, den SPÖ und ÖVP in dieser Regierung für sich selbst und ihre Vorgängerminister pflegen. Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) gab nun auf eine Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein bekannt, dass im Jahr 2011 nicht weniger als 8.310 Euro für das Projekt „Birken für Johanna Dohnal“ aus den Töpfen des Ministeriums ausgeschüttet wurden.

Mit diesem Geld finanzierte man eine von der Wiener SPÖ initiierte Baumpflanzaktion zu Ehren der verstorbenen roten Frauenministerin Johanna Dohnal. Offiziell musste das Stadtgartenamt, das für die Parkgestaltung zuständig ist, für die Genossen die Bepflanzung mit 23 Birken umsetzen.

Baumpflanzung als Ahnenkult

Geradezu einen Ahnenkult betreibt die SPÖ offensichtlich rund um ihre verstorbene Frauenministerin. So zitiert Heinisch-Hosek die für die Projektumsetzung zuständige Künstlerin „Isabella Kresse“: „So wie sich die Birke als Pionierpflanze in neuen, noch nicht besiedelten Habitaten zurechtfindet, ist Johanna Dohnal als eine der herausragenden Persönlichkeiten der österreichischen Frauenpolitik in politisches Brachland vorgedrungen und hat Widerstandskraft bewiesen.“

Dass dafür auch jene Steuerzahler blechen mussten, die mit Donahl und ihrer Frauenpolitik oder der SPÖ ganz und gar nichts zu tun haben wollen, ignorieren die SPÖ-Genossen, allen voran Heinisch-Hosek, offensichtlich total.

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