Grieser Bevölkerung setzt auf FPÖ im Kampf gegen Asylantenheim

Die EU-Nachwahlanalysen in den einzelnen Bundesländern bringen nun interessante Details an die Öffentlichkeit. So kam es etwa in der Wipptaler Gemeinde Gries am Brenner zu einem Erdrutschsieg für die FPÖ. Grund dafür ist offensichtlich die von Schwarz-Grün in der Tiroler Landesregierung geplante Errichtung eines Asylantenheims in dieser kleinen Gemeinde. Gleichzeitig wurde auch der Polizeiposten in Gries einfach geschlossen. Obwohl die Bevölkerung eine Bürgerinitiative gegen das Asylantenheim gestartet und die notwendige Anzahl an Unterschriften für eine Volksbefragung beim Bürgermeister eingebracht hat, zierte sich die Gemeindeführung bisher, etwas zu unternehmen. Wann die Volksbefragung tatsächlich stattfindet, ist weiterhin offen. Deshalb haben die Grieser Bürger nun offensichtlich selbst die Initiative ergriffen und Schwarz, Rot und Grün eine Abfuhr erteilt. Die mutmaßliche Standortgemeinde für das Asylantenheim wurde blau.

Kräftiger Zugewinn der FPÖ

Die FPÖ, die die Bürgerinitiative für die Durchführung einer Volksbefragung von Anfang an unterstützt hatte, konnte bei der EU-Wahl am 25. Mai 2014 gleich zum 21,5 Prozent zulegen und liegt nun nur mehr drei Stimmen hinter der ÖVP. Diese verlor 7,7 Prozent, SPÖ und Grüne stagnierten bei ihrem Ergebnis von 2009. Die Grieser Bürger haben somit der Politik nach „Gutsherrenart“, die die etablierten Parteien an den Tag legen, abgewählt.

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