EZB-Zinspolitik behindert Kreditvergabe an den Mittelstand

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) geht offenbar immer mehr nach hinten los. Obwohl die Gelddruckmaschine der EZB Tag und Nacht läuft, kommt das Geld nicht beim Mittelstand an. Ganz im Gegenteil: eine immer stärker wirkende Kreditklemme würgt die europäische Wirtschaft ab. Die einzigen Profiteure sind global agierende Mitglieder der internationalen Finanzwirtschaft. Im Resultat kommt es zu einer weiteren Verteilung von unten nach oben.

Laut Statistiken der EZB werden von Monat zu Monat weniger Kredite an die europäische Wirtschaft vergeben. Nun wollen EZB-Chef Mario Draghi und seine Mitarbeiter sogar Strafzinsen für Banken, die Einlagen bei der EZB haben. Damit möchte man die Kreditinstitute zwingen, das Geld an die Realwirtschaft zu verleihen.

Finanzwirtschaft spekuliert mit billigem EZB-Geld weiter

Die Maßnahmen könnten aber, wie bereits in der Vergangenheit, nach hinten los gehen. Denn schon bisher ging das „billige Geld“ der EZB vor allem an Anleger aus der internationalen Finanzwirtschaft. Damit wird ein fast perfekte funktionierendes „Schneeball-System“ angeheizt. Die Anleger aus dem internationalen Bankensektor holen sich billiges Geld, schaffen sich dafür Staatsanleihen an und verwenden diese Anleihen wieder als Sicherheiten für andere Kredite.

Diese Fremdfinanzierungs-Mittel werden dann für kurzfristig lukrative Hochrisiko-Spekulationen eingesetzt. Scheitert das Investment, dann stürzt die Finanz-Pyramide ein und es käme zum gleichen Domino-Effekt wie bei der Finanzkrise 2008.

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