CDU/CSU-Fraktionschef Kauder versucht AfD öffentlich auszugrenzen

Nach den herben Verlusten von CDU/CSU bei den EU-Wahlen vom 25.Mai 2014 möchte man die inzwischen höchst erfolgreiche Alternative für Deutschland (AfD) nun offenbar mit einer fortgesetzten Ausgrenzungspolitik behindern. Volker Kauder, CDU/CSU-Fraktionschef im Deutschen Bundestag hat diese Parole nun gegenüber der Tageszeitung Die Welt ausgegeben. So möchte Kauder nicht mit demokratisch gewählten AfD-Repräsentanten in einer Talkshow sitzen und empfiehlt dies via Medien auch seinen Parteifreunden.

Offensichtlich streben Kauder und Co einen Schulterschluss zwischen Systemparteien und Systemmedien an um die AfD mittelfristig in die Knie zu zwingen. Als Vorbild hat der Schwabe Kauder die Ausgrenzung der Republikaner in den 1990iger Jahren, bundesweit, insbesondere aber in Bayern und Baden-Württemberg durch den damaligen CDU-Generalsekretär Heiner Geißler ausgelobt.

Man darf nicht gegen Deutschland als Weltsozialamt sein

Wie hilflos die deutschen Christdemokraten gegenüber der neuen konservativ-liberalen Konkurrenz AfD sind, zeigt Kauders Rechtfertigungsversuch in seinem Interview mit der Welt, die AfD einmal mehr als „rechtsextrem“ zu punzieren:

Die NPD sagt: „Wir sind nicht das Sozialamt der Welt.“ Und die AfD formuliert auf einem Wahlplakat: „Wir sind nicht das Weltsozialamt.“ Es gibt schon Hinweise, dass größere Teile der AfD sehr weit rechts verortet sind.

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