Rohstoffpreise steigen: Schmuck wird wieder teurer

Der seit Jahren stetig steigende Rohstoffpreis für Gold sorgt vor allem in der Schmuckbranche für höhere Preise. „Wenn das Material teurer wird, müssen wir natürlich auch die Preise erhöhen“, so Joachim Dünkelmann, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Juweliere, Schmuck- und Uhrengeschäfte. Angesichts schwankender Rekordhöhen des Rohstoffes Gold müssen Schmuck-Liebhaber in Zukunft wohl tiefer in die Taschen greifen.

Warum steigt Gold im Wert?

Das Edelmetall Gold weckt Begehrlichkeiten, die nur schwer mit seiner Nützlichkeit zu erklären ist. Selbst die erfahrensten Rohstoffanalysten sprechen von Mystik, Zauber und Tradition, wenn es um die Erklärung des Wertes von Gold geht. Dies hat zum einen geschichtliche Hintergründe: Gold stand in der Menschheitsgeschichte aufgrund seiner Seltenheit und seines Glanzes schon immer für Reichtum und Wohlstand. Dementsprechend wurde der Rohstoff über viele Jahre selbst als Zahlungsmittel akzeptiert. Noch bis zum Ersten Weltkrieg koppelten die Vereinigten Staaten und viele andere Länder ihre Währung direkt an die Goldpreise. Der Goldpreis war somit fixiert, denn nach Gewicht wurde ein fester Preis festgelegt. Erst durch die durch zwei Weltkriege verursachte Inflation wurde dieses System durcheinander gebracht. Später erkannte man die Vorteile der Preisbildung durch den freien Markt, der sich durch Angebot und Nachfrage definiert. Interessant ist, dass die Nachfrage nach dem Rohstoff, und damit verbunden auch der Preis, konstant bleibt oder sogar steigt. Vor allem in wirtschaftlichen Krisenzeiten wie auf dem Höhepunkt der Eurokrise im Jahr 2012 fungiert der Rohstoff als Art Fluchtwährung. Dabei hat der Rohstoff an sich wenig Nutzen für den Menschen. Neben der Möglichkeit, Zähne zu vergolden oder Vermögen in Form von Goldmünzen und -barren anzulegen, findet die Schmuckindustrie am meisten Verwendung für das Edelmetall. 

Weitere Schmuckstücke

Neben Gelb-, Weiß- und Roségold eignen sich aufgrund ihrer Beständigkeit auch Edelmetalle wie Silber, Platin und Titan zur Verarbeitung edler Schmuckstücke. Eine beliebte und erschwingliche Wahl ist außerdem die Perle, ein organischer Edelstein und absoluter Klassiker der Schmuckwelt. Schon vor über 2.000 Jahren galten Perlen als das Wertvollste, was man erwerben konnte. Heute kennt man Akoya-Perlen aus salzigen Gewässern, die Süßwasserzuchtperle, Tahiti-Perlen und Südseeperlen. Die meisten werden symmetrisch und rund geschliffen, bevor sie weiterverarbeitet werden. Die kugelförmigen Schönheiten gibt es in verschiedensten Varianten, wie bei Mesenso gesehen – Perle ist schließlich nicht gleich Perle.

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