In Deutschland explodiert die Einbruchskriminalität massiv

In Deutschland explodiert die Kriminalität. Nicht weniger als 5.961.000 polizeilich erfasste Straftaten wurden im Jahr 2013 im gesamten Bundesgebiet verübt. Vor allem die Einbruchskriminalität, und hier wieder die Wohnungseinbrüche, waren im nun statistisch ausgewerteten Jahr 2013 so hoch wie in den letzten 15 Jahren nicht mehr. Bundesweit gab es nicht weniger als 149.500 Einbruchsdiebstähle. Aktuell werden alle dreieinhalb Minuten eine Wohnung oder ein Wohnhaus aufgebrochen. Die am helllichten Tag verübten Wohnungseinbrüche sind ebenfalls rasant angestiegen und betragen derzeit bereits 64.754 Fälle.

Die Versicherungswirtschaft musste 2013 fast eine halbe Milliarde Euro Schadenersatz an die Eigentümer zahlen, um 20 Millionen Euro mehr als 2012. Der durchschnittliche Versicherungsschaden beträgt pro Einbruch 3.300 Euro.

Bremen, Hamburg und Berlin sind Einbruchshochburgen

Bremen/Bremerhaven weist 525,2 Einbrüche pro 100.000 Einwohner auf, es folgen Hamburg (399,2) und Berlin (342,7). Auf dem vierten Platz ist das Flächenland Nordrhein-Westfalen (313 Einbrüche). Mit der Aufklärung der Einbruchsdiebstähle sieht es freilich schlecht aus in Deutschland.

Während die Aufklärungsquote bei der Gesamtkriminalität 54,5 Prozent beträgt, liegt sie beim Wohnungseinbruchdiebstahl nur bei 15,5 Prozent.

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