Banken verweigern immer öfter die Auszahlung hoher Geldsummen

Nach der durch die EZB ratifizierten Enteignung aller Sparer in Form von Niedrigzinsen, ziehen nun die europäischen Bankinstitute nach. Um im Falle einer Unsicherheit seitens der Sparer einen sogenannten „Run“ auf die Banken zu verhindern, planen Banken, größere Geldsummen nicht mehr in bar an ihre Kunden auszubezahlen. So soll verschleiert werden, das der Großteil des hinterlegen Geldes von den meisten Banken gar nicht in Bargeldform aufgebracht und ausbezahlt werden kann. Ein ähnliches Szenario erlebte man im Euroraum bereits in Zypern.

Banken wollen nun wissen, wofür Geld verwendet wird

In Großbritannien ereigneten sich schon Anfang des Jahres solche Vorfälle. Die Großbank HSBC verweigerte dort einigen Kunden Bargeldauszahlungen zwischen 5.000 und 10.000 Pfund. Die Bank wollte von den Kunden detaillierte Informationen über die Verwendung des Geldes, etwa schriftliche Beweise. Auch eine mehrmalige Abhebung geringerer Geldsummen wurde den Kunden provokanterweise verweigert. HSBC rechtfertigte die ungewöhnlichen Schritte mit den banalen Ausreden der „Kundensicherheit“ und der „Kriminalitätsprävention“. Dabei gab die Bank auch zu, alle Kontobewegungen ihrer Kunden genauestens zu überwachen, da eben ungewöhnlich hohe Abbuchungen einer Rechtfertigung bedürften.

Bei genaueren Recherchen wurde indes klar, dass mittlerweile alle Banken eine Klausel in ihren Verträgen haben, welche eine genaue Prüfung bei hohen Geldsummen-Abbuchungen rechtfertigen. Jede Bank kann sich dieses Recht herausnehmen und wird dies in Zukunft auch höchstwahrscheinlich tun. Denn die offensichtliche Enteignung und das gleichzeitige Drängen der Sparer in Kredite, veranlasst viele Menschen inzwischen, ihr Geld von den Banken abzuziehen.

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