NEOS-Abgeordneter Alm als Religionsgründer und Auftragnehmer

Ein besonderes Porträt unter dem Titel „Alm-Abtrieb“ widmet das Branchenmagazin Extradienst in seiner Ausgabe Juni 2014 dem Nationalratsabgeordneten Niko Alm (NEOS) und erinnert die Leserschaft an manche „Verhaltensauffälligkeiten“ in der Vita des Jung-Politikers. Der Extradienst-Autor nennt vor allem Alms lupenreine linke Vergangenheit als Wahlkampfmanager der Grünen und Auftragnehmer der Stadt Wien im Zusammenhang mit der Homepage des ehemaligen Grünen Bundesvorsitzenden und nunmehrigen Wiener Universitätsbeauftragten Alexander van der Bellen:

2012 konzipierte die Agentur, die als Spezialist für Internetwerbung gilt, etwa die Homepage des Wiener Universitätsbeauftragten Alexander Van der Bellen, der von 1997 bis 2008 Bundessprecher der Grünen gewesen war. Die Rechnung über 13.824 Euro wurde mit Steuergeldern der Stadt bezahlt, wie Die Presse damals berichtete.

Abgeordneter Alm als linkslinker Nudelsieb-Religionsgründer

Aber nicht nur als Nutznießer des rot-grünen Systems und seines Ex-Parteichefs van der Bellen ist Alm aktenkundig. Besonders sonderbar ist die Rolle des NEOS-Abgeordneten als „Religionsgründer“. So gründete er die „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“ und betätigt sich als Vorsitzender des Zentralrates der Konfessionsfreien. Das von ihm eingeleitete Volksbegehren „Initiative gegen Kirchen-Privilegien“ im Jahr 2013 verendete an der öffentlichen Bedeutungslosigkeit. Gleichzeitig war er damals auch Auftragnehmer von Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP).

Als Nationalrat der NEOS ist er im letzten halben Jahr nicht gerade durch Geschäftigkeit im Hohen Haus aufgefallen. Im bereits wieder auseinanderlaufenden Haufen der NEOS, die die weltanschauliche Beliebigkeit zwischen Homo-Ehe und Wasser-Privatisierung gepachtet haben, ist er bisher nicht weiter aufgefallen. Das Monatssalär von 8.306 Euro brutto monatlich scheint ihm als „Schweigegeld“ derzeit zu genügen. Lieber spielt er „draußen“ das „Spaghetti-Monster“.

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