Bekommt Wien die nächste Moschee?

Ursprünglich wollte die Erzdiözese in der Seestadt Aspern, einem Wiener Stadtentwicklungsgebiet, in dem bis 2025 ein Viertel für 20.000 Bewohner entstehen soll, eine Kirche bauen. Dafür gab es von der Stadt Wien eine Förderung von 250.000 Euro.

Nun hat man sich höhere Ziele gesteckt: In der Seestadt Aspern soll ein Zentrum für alle Religionen entstehen. Folglich sollen zusätzlich neben einer Kirche auch Gebetshäuser anderer Religionsgemeinschaften errichtet werden wie eine Moschee und ein Tempel. Dieser „Campus der Religionen“ soll einen gemeinsamen Vorplatz haben, der die Gebetshäuser vereint.

Die christlichen Gemeinschaften hätten laut Erzdiözese bereits zugestimmt. Ob die Pläne aber auch bei den Muslimen auf Wohlwollen stoßen? In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass vor allem Moslems gegenüber anderen Religionen intolerant agieren: So bekam etwa die muslimische Glaubensgemeinschaft in einer Ortschaft in Hessen einen eigenen Platz am Friedhof, fordert aber dann, dass während einer Bestattung die christlichen Symbole am übrigen Friedhofsgelände verdeckt werden.

Sollten die Pläne für  den „Campus der Religionen“ in die Tat umgesetzt worden, droht die Seestadt zur nächsten Konfliktzone zu werden, wo Christentum und Islam direkt aufeinander prallen werden.

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