Trotz Heeres-Pleite: Klug denkt an Kindergärten

Die Tageszeitung Österreich berichtete in ihrer Printausgabe vom 13. Juni 2014 auf der Titelseite und im Innenteil doppelseitig über ein Geheimdossier, das besagt, dass das Bundesheer pleite wäre. Es gäbe weder Geld für Munitionsbeschaffung, Autoreifen oder neue Fahrzeuge. Die Einsatzfähigkeit der Eurofighter sei nicht gegeben, Pinzgauer müssten verkauft werden und die Hubschrauber wären veraltet. Und dennoch müssen heuer noch 45 Millionen eingespart werden. Österreich-Mann Wolfgang Fellner witzelt in seinem Kommentar über die falsche Hysterie bei der Volksbefragung zum Bundesheer vor einem Jahr, die zu einem Ja zur Wehrpflicht geführt hat. Soviel also zum Demokratieverständnis eines Herrn Fellner.

Das Fass zum Überlaufen bringt aber Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ). In der Tageszeitung Heute selbigen Tages ist von einer “Offensive” des Heeres im Bereich der Kindergärten zu lesen. Die Kinderbetreuung soll bei Heeresstandorten ausgebaut werden, damit die Frauenquote bei den Soldaten erhöht werden könnte. Während das Bundesheer an allen Ecken zusammenkracht, hat Klug nichts Besseres zu tun als sich um die Kinderbetreuung zu kümmern. Das Heer soll offenbar nach den SPÖ-Plänen zum Kindergarten verkommen. Panzer und Flugzeuge in Spielzeugform sind wesentlich günstiger – ob sie eine reale Bedrohung abwehren, ist möglichweise nur aus Sicht des Ministers Klug wahrscheinlich.

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