Deutsche Sozialdemokraten beuten ihre eigenen Praktikanten aus

Nicht so genau mit den Rechten der Arbeitnehmer nimmt es die SPD, wenn etwa die eigenen Praktikanten entsprechend entlohnt werden sollen. Während die jetzige Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) nun ein „Ende der Generation Praktium“ fordert, ist es im eigenen Haus der SPD in Sachen Praktikantenentlohnung längst nicht so gut bestellt. Durchschnittlich 80 Euro pro Woche erhalten SPD-Praktikanten, wenn sie in die Dienste der Arbeiterpartei treten. Und diese bescheidene Abgeltung der Praktikantendienste soll pikanterweise aus der Ära von Andrea Nahles als SPD-Generalsekretärin stammen.

Dabei ist die Arbeit innerhalb der SPD keineswegs auf reine Hilfsdienste beschränkt, sondern umfasst die Unterstützung der Bundestagsfraktion bzw. der inhaltlichen Zuarbeit für die Arbeitsgruppen von Fraktion und Bundespartei.

39-Stundenwoche für 320 Euro pro Monat

Dass bei einer 39 Stundenwoche unter dem Strich bei einem SPD-Praktikum gerade einmal 320 Euro herausschauen, führt dazu, dass man eigentlich einen „Hauptsponsor“ braucht, um sich die Tätigkeit für die ehemalige Arbeiterpartei leisten zu können. Einen mittleren Skandal gab es jüngst rund um die parlamentarische Staatssekretärin Brigitte Zypries. Diese sagte einem Neo-Praktikanten kurz vor der Arbeitsaufnahme sogar einfach ab, weil dieser wegen der Vergütung seiner Dienste zu sehr nachfragte. Dabei beziehen etwa SPD-Abgeordnete für Mitarbeitervergütungen pro Monat nicht weniger als 16.019 Euro. Was die „Sparmeister“ in Sachen Praktikanten mit diesem Geld eigentlich anstellen, ist für die Öffentlichkeit deshalb eine große Unbekannte.

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