Deutsche Sozialdemokraten wollen Mini-Zinsen stark besteuern

Die Parteilinke in der SPD, geführt vom stellvertretenden Bundesvorsitzenden Ralf Stegner, möchte die Steuerschraube bei Zins- und Kapitalerträgen noch weiter hochdrehen. Obwohl durch die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank unter Mario Draghi die deutschen Anleger derzeit zig Milliarden Euro durch Mini-Zinsen und Inflationsentwicklung monatlich verlieren, möchten manche in der SPD hier noch weitere Verschlechterungen durchsetzen. Die Steuer auf Zins- und Kapitalerträge soll massiv erhöht und progressiv gestaffelt werden. Damit kommen deutsche Anleger in eine Doppelmühle, die zur fortgesetzten Enteignung ihres Vermögens führt.

Progressive Kapitalertragssteuer soll Sparern den Rest geben

Offensichtlich möchte man in der SPD den deutschen Sparern steuerrechtlich „den Rest geben“. So sollen laut Plänen von Stegner und Co der bisherige fixe Zinssatz von 25 Prozent auf 32 Prozent als „Abgeltungssteuer“ hinaufgesetzt werden. Diese Forderung enthielt bereits das von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel präsentierte Wahlprogramm im Jahre 2013. Aber das soll für die linke SPD nur der erste Schritt sein -, ausgehend von dieser weiteren Vernichtung deutschen Sparvermögens kann man sich dort auch vorstellen, eine „progressive Kapitalerstragssteuer“ einzuführen.

Damit wäre vor allem der Mittelstand, der vielfach bereits mehr als 32 Prozent an Durchschnittssteuern für sein Arbeitseinkommen bezahlt, noch einmal die Melkkuh des Finanzministers. Das deutsche Sparvermögen würde dann Zug um Zug durch Inflation und Spitzensteuer aufgefressen werden. Hoffen dürfen die Roten dabei auf die CDU, bei der man ebenfalls nichts dabei findet, die eigenen Sparer auszubeuten.

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