Stadt Jena ehrt mutmaßlichen Randalierer gegen Akademikerball

22. Juni 2014 - 10:30

Jener Abend im Jänner dieses Jahres wird noch vielen Menschen in Erinnerung bleiben. In Wien wurde die Innenstadt von Linkschaoten verwüstet. Zerstörte Geschäfte, eine „entglaste“ Polizeistation am Hof und massive Übergriffe auf Ballbesucher des 2. Akademikerballs. Vermutlich maßgeblich daran beteiligt: ein junger Mann aus Jena, der im Schwarzen Block einer der Rädelsführer gewesen sein dürfte.

Stadt Jena ehrt mutmaßlichen Randalierer

Der seit diesem Zeitpunkt in Untersuchungshaft befindliche Josef Slowik, ein deutscher Staatsbürger aus dem Osten der BRD, nennt sich selber unschuldig. Er glaubt, man wolle an ihm ein Exempel statuieren und er käme völlig unschuldig zum Handkuss. Die Anklage lautet auf Landfriedensbruch, Körperverletzung von Polizisten und Sachbeschädigung. Es gibt sowohl mehrere Videoaufnahmen als auch Zeugenberichte von Zivilpolizisten, die den mutmaßlichen Täter am Tatabend unauffällig begleitet haben.

In der sozialistisch dominierten Stadt Jena allerdings ist man von Slowiks Verhalten schwer angetan. Seine Schwester Irma klagt darüber, dass die österreichische Staatsanwaltschaft schuld daran sei, dass ihr 23-jähriger Bruder seiner Freiheit beraubt werde. Doch nicht nur sie ist überzeugt von Josefs Taten, auch der rote Jenaer Oberbürgermeister Albrecht Schröter (SPD) hat Gefallen an dem linksextremen Randalierer gefunden. Bei einer feierlichen Veranstaltung verlieh er dem abwesenden mutmaßlichen Radaumacher den Jenaer Preis für Zivilcourage. Die Auszeichnung ist dotiert mit einer Summe von 1.000 Euro. Zu diesem Anlass sandte Schröter gar „brüderliche Kampfesgrüße“ an Slowik nach Wien. Ein von Youtube mittlerweile gelöschtes, aber in einem anderen Portal gesichertes Video zeigt die Höhepunkte der skurrilen Feier:

Für Schröter ist das Verhalten Slowiks ein „sehr mutiger Entschluss“ gewesen. Eine sehr widersprüchliche Ansicht, wenn der gute Junge doch unschuldig sein sollte. Wo hat er dann Zivilcourage bewiesen?

FPÖ verwahrt sich gegen die Verhöhnung des Rechtsstaates

Der Jenaer Oberbürgermeister zeigte sich aber schon bei seiner Ansprache gelassen und bekundete: „Von Diskussionen lassen wir uns gar nicht beeindrucken“. Massive Kritik hagelte es nun von verschiedensten Seiten. Neben einigen deutschen Medien, die diese Ehrung ganz und gar nicht akzeptabel finden, hat sich auch der Wiener FPÖ-Gemeinderat Wolfgang Jung gegen die Ehrung durch den roten Bürgermeister ausgesprochen: „Nicht genug, dass sie uns ihre Randalierer exportieren, jetzt wird Gewalt gegen die Polizei auch noch als Zivilcourage bezeichnet.“ Jung meint außerdem, dass Wiens Bürgermeister Häupl nun gefordert sei, für diese Verhöhnung des Rechtsstaates Österreich eine Entschuldigung einzufordern. Da aber auch österreichische sozialistische Vorfeldorganisationen an den Krawallen beteiligt waren und diese Slowik immer noch massiv unterstützen, dürfte diese Vernunftshandlung wohl ausbleiben.

wandere aus, solange es noch geht

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Kommentare

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(ich bin ursprünglich auch aus der Ecke. Naja fast)
Aber kann man den Jenaer Randalier nicht abschieben?
NACH GHANA oder NIGERIA oder IRAK....
da kann er dann Randalieren....

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denn die Zahl derer, welche in den Antifa-Schlägern Komplizen bzw. Erfüllungsgehilfen der Machteliten sehen, ist mit Sicherheit gestiegen.
Die Rückendeckung, welche diesen Schlägerinnen und Schlägern zuteil wird, wurde bis dato stets diskret gehandhabt.
Der Grund dieses "Störfalles" mag vielleicht darin zu suchen sein, dass der Inhaftierte, da in Österreich einsitzend, nicht unmittelbar von seinen heimischen elitären Komplizen herausgepaukt werden kann.
Vorläufig muss sich so einer mit "brüderlichen Kampfgrüßen" (siehe Beitrag oben) begnügen.

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Ich schreibe doch gelegentlich von "Kampflesben mit hennagefärbten Klobürstenhaarschnitt und der erotischen Ausstrahlung eines Reich-Ranicki"
Bitte, schaut Euch unbedingt das Video des Beitrages oben an. Dort sorgt nach ca. 3 Min. ein besonders wunderbares Exemplar dieses Menschentypus für Heiterkeit.

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Die Linken machen einen Ball, die Rechten kommen und zertrümmern alles, üben Gewalt aus und bedrohen die Menschen.
Was wäre der Fall?
Menschenketten, Lichtermeere, Proteste usw.
Scheinheilig. Denn wenn sie das tun, was Rechte nie tun, dann sind sie die Armen, die Leidenden unter Recht und Gesetz und fordern Nachsicht oder gar die Aufhebung der Gesetze, wenn sie dagegen handeln. Der offenbar relativ einfach denkende Oberbürgermeister von Jena dürfte das nicht verstanden haben, sonst würde er einem unter Verdacht stehenden Gewalttäter (es gilt die Unschuldsvermutung) nicht EUR 1.000,- spenden und seine gesetzeswidrigen Taten nicht verherrlichen. Eigentlich ein Grund, dass er sein Amt zurücklegen müßte, denn ein Bürgermeister, der den Bruch von Gesetzen finanziell unterstützt, sollte zum Schutz der Bürger seines Amtes enthoben werden.

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Deutsche erkennen eben sehr genau, wenn ein ideologischer Schauprozess veranstaltet wird!
Dieser Schauprozess ist genauso eine Sauerei wie die Politjustiz am Aktionskünstler PUBER.
Da will man von Staats wegen die Menschen einschüchtern, damit sie ja nicht ihre Meinung äußern!
Wie unterm .itler!!!!

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"Puber" seine Meinung geäußert? Daß er der Meinung ist, noch zu puber-tieren?

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wird doch seinen gessinungsgenossen, auch ein rotes individium, nicht an den karren fahren. an deren verhalten sieht man halt die richtige parteischulung die diese "Leutchen" durchlaufen haben. was blöderes wie die gibt's anscheinend nicht nur hier bei uns. mich wundert es das nicht eine Abordnung der SJ aus Solidarität bei dieser idiotenfeier war.

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die FPÖ und die "hauseigene" NPD nicht auseinanderhalten. Andernfalls wäre zu überlegen, ob man ihm nicht zu einem Besuch seines lieben Freundes in Wien verhelfen könnte: Nämlich im Zuge eines Ermittlungsverfahrens nach § 282 StGB ("Gutheißen von mit Strafe bedrohten Handlungen"). Vermittels der tatsächlichen (und wohl auch intendierten) Tatwirkung auf Österreich läßt sich ein Tatort Österreich und damit eine Zuständigkeit der österreichischen Justiz ohne Weiteres argumentieren.
(Nachsatz: Ich bin zwar kein Freund des Meinungsstrafrechts, aber manchmal reicht es mir einfach!!)

Bild des Benutzers Tea Party
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Nach Ansicht dieser Jenaer Schwachköpfe wird man also seiner Grundrechten beraubt, wenn man in einem fremden Land nicht randalieren, Geschäfte zerstören und Ballbesucher attackieren darf. Interessant...Bin echt gespannt, ob Häupl irgendeine Antwort auf diese Verarschung auf Lager hat, oder ob er - wie die beiden "mutigen Staatsmänner" Faymann und Fischer anlässlich der Erdogan-Heimsuchung - auch nur "einschauen" geht?

//Think Clever Media