FPÖ zu ORF-„Im Zentrum“ nicht eingeladen – Frau Schuster allein gegen Islamisten-Lobby

Diese Einladungspolitik des ORF versteht kein Zwangsgebührenzahler mehr! Ausgerechnet zum Thema „Erdogans Werbetour – Provokation auf Türkisch?“ wurde kein FPÖ-Vertreter in die Sendung „Im Zentrum“ eingeladen, obwohl einzig FPÖ-Chef HC Strache von Anfang an eine klare Linie zum Erdogan-Auftritt in Wien vertreten hat, nämlich, den Besuch Erdogans zu untersagen. So musste eine Bürgerin aus Wien-Brigittenau, die gegen einen Moschee-Bau in ihrer Wohngegend demonstrierte, allein gegen eine Islamisten-Lobby in die Diskussion treten.

Die mutige Dame, Hannelore Schuster von der Bürgerinitiative „Moschee ade“, erzählte dann auch von den Vorkommnissen in der Brigittenau. Sie sei seinerzeit auf die Straße gegangen und habe mit Mitstreitern gegen den Bau der Moschee des türkischen Vereins ATIB demonstriert. Wie sich heute herausgestellt habe, wären die Bedenken gegen die Errichtung völlig zu Recht erhoben worden, sagte Schuster im Fernsehen. Man habe Angst in der Umgebung, da der Verein sehr radikal seine islamischen Werte vertrete. Schuster hatte wenig Chance in der TV-Runde: sowohl Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und die grüne Integrationssprecherin, Alev Korun, waren ständig um Deeskalation und Schönreden der Probleme bemüht. Nicht nur das: oft waren die beiden auch der gleichen Meinung wie Pro-Erdogan-Aktivist Fatih Köse vom Verein mit dem trendigen Namen „New Vienna Turks“.

Moschee-Besucher kapseln sich ab

Köse äußerte sich nicht zu den unglaublichen Aussagen von Recep Tayyip Erdogan, der seine Landsleute in Wien als Enkel der Türkenbelagerer anpries, sondern beschwerte sich vielmehr, dass es die Österreicher den Türken schwer machen würden, sich zu integrieren. So hätten beispielsweise Frauen mit Kopftuch viel geringere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Dem widersprach Hannelore Schuster, die berichtete, wie sich die Moschee-Besucher von den Anrainern abkapseln würden. Versuche, eine gute Nachbarschaft aufzubauen, seien von Seiten des ATIB-Vereins stets zum Scheitern gebracht worden.

ORF schweigt Freiheitliche tot

Dass die FPÖ als stärkste Oppositionspartei vom ORF ausgerechnet zum jüngsten „Im Zentrum“, in dem es um den Wahlpropagandabesuch des türkischen Premier Erdogans ging, nicht eingeladen worden sei, bewertet FPÖ-Obmann HC Strache als Skandal der Sonderklasse. Einzig die FPÖ habe von Anfang an eine klare Linie vertreten, nämlich den Besuch Erdogans zu untersagen. „Außenminister Kurz hat unsere Forderungen negiert und eine Eskalation samt teurer Kosten für den Polizeieinsatz in Kauf genommen. Der ORF hat offenbar kein Interesse daran gehabt, dass Kurz mit dieser berechtigen FPÖ-Kritik vor laufender Kamera konfrontiert wird. Da wird einmal mehr die FPÖ totgeschwiegen, während die Grünen wieder einmal medial hofiert werden“, kritisierte Strache in einer Aussendung.

Grüne agieren weltfremd und unglaubwürdig
 
Mit Alev Korun sei vom ORF außerdem eine Grüne eingeladen worden, die immer wieder berechtige Warnungen der FPÖ vor einer Massenzuwanderung samt einer wachsenden Islamisierung als Hetze verharmlose. Korun sei es auch gewesen, die im Jahr 2007 im Zuge einer Demonstration gegen den Ausbau eines Islambaus der ATIB in Wien gemeint habe, die FPÖ führe eine Eskalation herbei, um politisches Kleingeld herauszuschlagen. Wie unrecht Korun damals hatte, habe sich mit dem Besuchs Erdogans eindeutig offenbart. „Die Grünen agieren mit ihrer Integrationspolitik völlig weltfremd und unglaubwürdig. Warum der ORF Frau Korun anstatt einen Vertreter der FPÖ eingeladen hatte, versteht wahrlich kein Zwangsgebührenzahler mehr“, so Strache. Die Einladungspolitik des ORF sei einmal mehr zu hinterfragen.

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