Greenpeace durch Flugaffäre von Vizechefs in Bedrängnis

Die Umweltorganisation Greenpeace kommt nicht mehr aus den Negativ-Schlagzeilen heraus. Bereits vor wenigen Tagen berichtete Unzensuriert.at über Spendengelder, welche in den letzten Jahren bei Währungsgeschäften verspekuliert wurden. Nun sorgten die grünen „Weltretter“ für einen weiteren Skandal.

Die britische Zeitung „Guardian“ berichtete über Pascal Husting, den Vizechef der Umweltorganisation, dass dieser zweimal pro Monat per Flugzeug zwischen seinem Wohnort Luxemburg und der Greenpeace-Zentrale in Amsterdam hin- und herpendelt. Gerade die Umweltschützer sind dafür bekannt, dass sie ständig darauf hinweisen, wie schädlich insbesondere Kurzstreckenflüge für das Klima sind.

Greenpeace-Sprecher Townsley musste sich nun für Vizechef Husting rechtfertigen. Er bat um Verständnis indem er versuchte auf die Lebenssituation des Vizechefs hinzuweisen: Die Pendelfluglösung sei ein „schwieriger Kompromiss“ für Husting gewesen, seine Familie und schwangere Frau erwarteten ihn zu Hause. Außerdem merkte Townsley an, dass Husting in Zukunft von seinem Wohnort Luxemburg nicht mehr mit dem Flugzeug zur Arbeit nach Amsterdam fliegen werde. Ab sofort soll der Vizechef wieder per Zug zur Greenpeace-Zentrale reisen.

Greenpeace verwies zudem darauf, dass die Flugkosten Hustings in Rechnung gestellt worden seien. Husting pendelte anfangs einmal pro Woche nach Amsterdam, später angeblich „nur“ zweimal im Monat. „Anfangs war es eine Übergangslösung, aber es hat länger als nötig gedauert“, so Townsley.

Es bleibt abzuwarten welche weiteren Greenpeace-Skandale in Zukunft durchsickern werden. Eines steht jedoch schon heute fest: Die Umweltschützer kämpfen mit enormen Imageproblemen.

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