Unerklärlich hohe Kosten für Brauner-Vorträge an den Wiener Volkshochschulen

Bereits am kommenden Wochenende findet wieder Europas größtes Freiluft- und zugleich Parteievent statt. Auf der Wiener Donauinsel werden wieder unzählige Stars aus der nationalen und internationalen Musikszene auftreten. Bezahlt mit dem Steuergeld der Wienerinnen und Wiener. Gleichzeitig wird das Musikevent auch von der SPÖ für Propagandazwecke missbraucht. Häupl, Brauner und Co. werden wieder ihre obligatorischen Runden durch das Festgelände gehen um sich zumindest einmal im Jahr bürgernahe zu präsentieren. Doch apropos Brauner. Nicht nur die Musiker am Donauinselfest lassen sich ihre Auftritte teuer bezahlen, sondern auch für Wiens Vizebürgermeisterin muss man tief in die Tasche greifen. Zwar nicht für ihre Präsenz am Donauinselfest, dafür aber für ihre Auftritte an den Wiener Volkshochschulen. Dass die Vizebürgermeisterin in den Volkshochschulen bei insgesamt 8 Veranstaltungen das Einmaleins des Stadtbudgets erklärt, wird den Steuerzahler nämlich rund 230.000 Euro kosten. Für diesen Betrag könnte sich eine Familie schon ein schönes Eigenheim im Grünen leisten. Jeder Auftritt Brauners wäre somit 28.750 Euro teuer. Zum Vergleich: Einen Auftritt des noch immer relativ originellen Ballermann- Königs Jürgen Drews (“Ein Bett im Kornfeld”) gibt es schon um 15.000 Euro.

Unerklärlich hohe Kosten für Brauner-Vorträge

Was genau so teuer an diesen Auftritten sein sollte, konnte auch die Tageszeitung Krone nicht herausfinden. Ein Mediensprecher der Vizebürgermeisterin erklärte schließlich: “Die Tontechnik kostet jedes Mal 1.800 Euro, ein Moderator muss ebenfalls bezahlt werden. Und wir müssen die Aktion zur Information der Bürger ja auch bewerben”. Glaubt man nun der Aussage des Mediensprechers, kann man mit einer einfachen Rechenaufgabe die eigentlichen Kosten der Auftritte von “Budgetexpertin” Brauner ermitteln:

– Kosten Tontechnik:          1.800 Euro x 8 =     14.400 Euro

– Kosten Moderator:      ca. 1.000 Euro x 8 =      8.000 Euro
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Gesamtsumme: 22.400 Euro

Was genau mit den restlichen 207.600 passiert ist, konnte bis dato nicht geklärt werden. Es liegt jedoch die Vermutung nahe, dass es sich wieder um einen Versorgungsfall des roten Netzwerkes mit dem Steuergeld der Wiener Bevölkerung handelt.    

Die Wiener Volkshochschulen – ein Teil des roten Netzwerkes 

Hier muss erwähnt werden, dass die Geschichte der Wiener Volkshochschulen schon immer eng mit der SPÖ verbunden war. Der aktuelle Aufsichtsrat der VHS GmbH liest sich wie ein Auszug der SPÖ-Funktionärsliste (von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig als AR-Vorsitzenden, Landesparteisekretär Christian Deutsch, Bezirksvorsteherin von Simmering Renate Angerer, über GR Ernst Woller SPÖ, usw.). Der Hauptgesellschafter der VHS GmbH ist der Verein “Verband Wiener Volksbildung”. Der Vorstand dieses Vereines ist nahezu ident mit der Liste der VHS GmbH Aufsichtsräte (Stadtrat Ludwig als Vorsitzender, über GR Woller, usw.).

Jährlich rund 23 Millionen Euro an Fördergelder für rote VHS

Dem Steuerzahler hat dieser Teil des roten Netzwerkes bereits unzählige Millionen Euro an Steuergelder gekostet. Die VHS GmbH erhält jährlich zwischen 22 bis 23 Millionen Euro an Fördergelder von der Stadt Wien. Schon des Öfteren musste auch auf finanzielle Rücklagen zurückgegriffen werden, damit ein Bilanzgewinn erzielt werden konnte. Grund dafür: Das Kontrollamt hat sich die Gebarung der mit hohen Fördermittel der Stadt Wien ausgestatteten VHS GmbH näher angeschaut. Dabei wurde festgestellt, dass es Jahresfehlbeträge von -271.244,71 ? (2009), -556.724,95 ? (2010) und  -318.534,46 ? (2011) gab.

Die sündhaft teuren Vorträge von Vizebürgermeisterin Brauner zeigen einmal mehr, was die SPÖ unter sozialer Gerechtigkeit versteht. Und außerdem stellt sich die Frage: Wozu dieses finanzielle Desaster rund um die Wiener VHS? Offenbar dürften die Volkshochschulen nur einen Zweck erfüllen –  ein weiterer Spielball der SPÖ zu sein, um rote Politgünstlinge zu versorgen und an Fördermittel aus Steuergeldern zu kommen!

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