FPÖ zeigt neues SPÖ-Logo mit Halbmond

26. Juni 2014 - 14:37

Im Zuge der mehrtätigen Rechnungsabschlussdebatte im Wiener Rathaus, kam es zu einem emotionalen Duell zum Thema Integration und Zuwanderung. Dabei präsentierte der Wiener Fraktionsvorsitzende der Freiheitlichen im Integrationsausschuss Gemeinderat Wolfgang Jung den SPÖ-Mandataren einen Vorschlag für ein neues SPÖ-Logo, das einen Halbmond beinhaltet. Jung spielte damit auf die türkischen Parallelgesellschaften an, die bei der SPÖ wohlwollendes Gehör finden würden. 

FPÖ gegen weitere Türkenkriege

"Wir brauchen keine "Türkenkriege" in Österreich", stellte Jung klar. Die SPÖ in Wien allerdings sei offenbar bemüht, ihren Wählerschwund in den Reihen der Arbeiter durch Einbindung auch von radikalen Zuwandererorganisationen wettzumachen. "Da dürfen dann am 1. Mai sogar Gruppen wie die Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front mitmarschieren, die laut EU eine terroristische Vereinigung mit dem Ziel einer Zerschlagung der Türkei durch einen bewaffneten Kampf ist", so Jung.

Zuwanderung ist kein Lösungsmodell

Generell sei Zuwanderung auch kein Lösungsmodell für Geburtenrückgänge. Die Zuwanderung bis zum Ende der 80er Jahre wäre im Gegensatz zu heute, weitgehend problemlos erfolgt, weil die Neubürger überwiegend aus dem europäischen Kulturraum kamen und durchgehend alphabetisiert waren. Der Spracherwerb erfolgte von ihnen in Eigeninitiative. Die nunmehrige Einwanderungswelle aus orientalischen und afrikanischen Staaten unterscheide sich davon wesentlich. 

Jung verstand es auch wieder, sämtliche eher lachhafte Subventionen an fragwürdige Vereine genüsslich aufzulisten und zu analysieren. Der Versuch der SPÖ, durch Auslagerung der Verantwortung für die Integration sehr oft an parteinahe Vereine, habe sich als Pleitemodell erwiesen. Außerdem warnte Jung vor der Radikalisierung durch religiöse Fanatiker, die jetzt teilweise in der dritten Generation der Migranten greife. Jung: „Wir werden dadurch, ebenso wie durch den Missbrauch des Gastrechts durch ausländische Politiker in die Konflikte anderer Staaten hineingezogen, die dort sehr gewaltsam ausgetragen werden."

Auch FPÖ-TV widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe den Fehlentwicklungen in Sachen Integration und Islamisierung.

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