Entlang der Wiener U4 explodiert die Kriminalität

Wie notwendig eine eigene U-Bahn-Polizei in Wien wäre, zeigen jüngste Zahlen des Innenministeriums zu Polizeieinsätzen und angezeigten strafrechtlichen Delikten entlang der U-Bahnlinie U4. Grundlage dieser ministeriellen Auskunft war eine Anfrage der Wiener FPÖ-Nationalratsabgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Absolute Spitzenplätze nehmen bei den Polizeieinsätzen 2013 die U-Bahn-Stationen Pilgramgasse (183), Margaretengürtel (122) und Heiligenstadt (106) ein. Bei der Anzahl der angezeigten strafrechtlichen Delikte führt wiederum die U-Bahn-Station Margaretengürtel (45), gefolgt von der Kettenbrückengasse (27) und der Pilgramgasse (25).

In der Station Pilgramgasse mussten insgesamt 227 Polizisten eingreifen, am Margaretengürtel 171 und in Heiligenstadt 135 Polizisten.

52 Minuten Durchschnittsdauer bei Polizeieinsätzen bei der U-Bahn Margaretengürtel

Aber nicht nur die Häufigkeit der Polizeieinsätze und angezeigten Delikte richtet ein Schlaglicht auf die kriminelle Relevanz einzelner U4-Stationen. Von besonderem Interesse ist auch die von der ÖVP-Innenministerin bekanntgegebene durchschnittliche Einsatzdauer. Dort „führt“ die Station Margaretengürtel mit 52 Minuten, gefolgt von der Station Stadtpark mit 43 Minuten und der Pilgramgasse mit 29 Minuten. 

Die für das vergangenen Jahr veröffentlichten Zahlen der Einsätze und Delikte zeigen jedenfalls, wie wichtig eine Aufstockung der Wiener Polizeikräfte für die Sicherheit der Bevölkerung in der Bundeshauptstadt wäre. 

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