ISIS-Islamisten träumen vom globalen Großkalifat

„Der Traum jedes Muslims“ und „der Wunsch jedes Dschihadisten“ sei nun endlich wahr geworden. Die sunnitische Terrorgruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIS) hat in einer am Sonntag veröffentlichten Audiobotschaft ein Kalifat im Nahen Osten ausgerufen. Der Sprecher der Gruppe ließ ebenfalls verlautbaren, dass ihr Anführer Abu Bakr al-Baghdadi ab nun der Kalif aller Muslime sei. Die Gruppe heißt nun nur mehr „Islamischer Staat“.

Im Kalifat herrscht die Scharia

Da die Islamisten von ISIS mittlerweile große Teile des Irak und einige Gebiete in Syrien kontrollieren, war ihr primäres Ziel nun erreicht und das Kalifat konnte ausgerufen werden. Bei ihrem Eroberungsfeldzug berufen sie sich direkt auf die islamischen Reiche zur Zeit Mohammeds. Welch grausamen Sitten den Menschen, allen voran Christen, in diesem Gebiet künftig blühen, konnte man schon des Öfteren lesen, denn die Scharia ist einzig gültiges Gesetz. Erst kürzlich kreuzigten die Islamisten wieder öffentlich acht Menschen nahe der syrischen Stadt Aleppo.   

Großkalifat über Österreich bis in die Schweiz?

Doch Syrien und der Irak waren nur die ersten Stationen der ISIS-Islamisten. Durch kräftige finanzielle Unterstützung aus Katar und Saudi-Arabien und bereitgestellten Waffen und Militärtraining der USA an die syrischen ISIS-Kämpfer könnte der Feldzug bald bis nach Europa getragen werden. Abu Bakr al-Baghdadis Vision ist die Unterwerfung des gesamten Nahen Ostens, Nordafrikas und großer Teile Europas unter der Herrschaft des islamischen Rechts. Und es brodelt bereits. Am Balkan etwa, soll schon eine Terrorzelle von ISIS im Entstehen sein.

In den Visionen des Islamistenchefs wird sich das Kalifat auch Österreich einverleiben und bis zur Schweiz reichen. Auch Spanien soll von den Muslimen zurückerobert werden. Ein Kalifat vom Hindukusch bis zu den Alpen ist der Traum. Angesichts des in Europa rasant wachenden Islamismus besteht die Gefahr, dass diese Vision keine reine Utopie bleiben könnte.

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