Wiener Linien kassieren in Zukunft fürs Sch…

Die Wiener Linien denken laut Presse-Informationen darüber nach, die Benutzung der Toiletten in 61 Stationen kostenpflichtig zu machen. Fix soll es noch nicht sein, aber es ist eine der Varianten, über die diskutiert werde. Die MA48 will die Klos nämlich nicht mehr putzen und hat die Reinigung den Wiener Linien übertragen. Fahrgäste könnte das pro WC-Besuch 50 Cent kosten.

Angeblich entstünden pro Station 30.000 bis 150.000 Euro an Kosten im Jahr. Das wären dann bei 61 Stationen maximal 9.150.000 Euro. Und diese Summe kann das Budget der Wiener Linien wohl nicht verkraften, musste man doch mit 1. Juli die Tarife bereits zum dritten Mal unter der rot-grünen Stadtregierung erhöhen. Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Baustellen, die sich um das Dreifache verteuern – wie bei der Sanierung der U-Bahn-Station Josefstädter Straße – sorgen dann auch nicht gerade für eine Entlastung der angespannten Finanzsituation.

Teure Sanierungen der Otto-Wagner-Stationen

Schwer einzuschätzen, was auf die Wiener Öffi-Benützer noch alles zukommt. Denn jetzt haben die Wiener Linien bekannt gegeben, nach der Station Josefstädter Straße auch die U6-Stationen Alser Straße, Währinger Straße und Nußdorfer Straße sanieren zu wollen. Die Kosten für die Renovierung der 115 Jahre alten, denkmalgeschützten Otto-Wagner-Bauten wurden noch nicht publik gemacht. Bei der Josefstädter Straße sprach man anfänglich von drei Millionen, geworden sind es dann um die zehn Millionen Euro. Da braucht man sich nicht wundern, dass die Tarife erhöht werden. Ach ja, und Profivereine wie der SK Rapid müssen mit dem Geld der Öffi-Benützer auch noch gesponsert werden.

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