Tiroler Drogenbauern pflanzten Cannabis im Hochgebirge

Eine neue Dimension des illegalen Drogenanbaus wurde aktuell in der Tiroler Gemeinde Zirl, einem Ort nahe der Landeshauptstadt Innsbruck, bekannt. Dort pflanzten „Tiroler Drogenbauern“ Cannabis sogar im unwegsamen Hochgebirge an. Dies war für die eingesetzte Alpinpolizei ein Novum bei der Kriminalitätsbekämpfung. Die Aufzucht von Drogenpflanzen in sogenannten „Zimmerplantagen“ war den österreichischen Suchtgiftfahndern bereits bestens bekannt. In den österreichischen Landeshauptstädten werden im Wochentakt illegale „Indoor-Plantagen“ ausgehoben, die sich in Privatwohnungen oder aufgelassenen Lagerhallen befinden.

Dass Täter nun bereits in steilem Gelände versuchen, ihre illegalen Pflanzungen anzulegen, stellt die heimischen Sicherheitskräfte, wie der Fall Zirl zeigt, vor neue Herausforderungen. Zwei Drogenbauern nutzten ein unwegsames Tal, um ihre Suchtgiftplantage zu betreiben.

Bei Flucht wurden Zirler Drogenbauern selbst verletzt

Beim Zugriff am 3. Juli 2014 durch die Alpinpolizei flüchteten die Zirler Drogenbauern. Verfolgt von einer Abordnung der Alpinpolizei wagten sie sich in steiles, unwegsames Gelände vor und kamen dabei in Folge mehrmals zu Sturz. Beide verletzten sich erheblich und konnten schlussendlich festgenommen werden.

In einer Wohnung, die einem der beiden Täter gehört, konnte umfangreiches Material zur Aufzucht und Verarbeitung von Cannabis sichergestellt werden. Offensichtlich wollten die Zirler Drogenbauern bereits jetzt die von der Tiroler SPÖ und Sozialistischen Jugend geforderte Cannabis-Freigabe in die Tat umsetzen. 

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