In der Ostukraine wurden massive Kriegsverbrechen begangen | Unzensuriert.at

In der Ostukraine wurden massive Kriegsverbrechen begangen

11. Juli 2014 - 6:12

Während der fortgesetzten Militäroffensive der ukrainischen Armee in der Ostukraine, bei der unter anderem die pro-russische Hochburg Slavyansk eingenommen wurde, soll es zu zahlreichen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung gekommen sein. Augenzeugen in der rückeroberten Stadt sprachen gar von einer „ethnischen Säuberung“ unter der russischstämmigen Bevölkerung.

Russischstämmige Bevölkerung als „Untermenschen“ bezeichnet

Für die „ethnische Säuberung“ sprechen erst kürzlich getätigte Aussagen des ukrainischen Ministerpräsidenten Arsenij Jazenjuk in Bezug auf die pro-russischen Separatisten. Angesprochen auf die zahlreichen Verluste der ukrainischen Armee sprach er von einer „Auslöschung der Invasoren im Osten der Ukraine, welche von Untermenschen unterstützt würden“. So sollen zahlreiche Flüchtlinge auf dem Weg nach Russland von der ukrainischen Armee ermordet worden sein. Russische Sicherheitskräfte haben nun ihrerseits eine ukrainische Kampfpilotin gefangen genommen, welche für den Tod von zwei Journalisten durch einen gezielten Angriff verantwortlich sein soll. 

Organhandel in Ukraine blüht

Eine andere Schattenseite des momentan rechtslosen Status in der Ostukraine, ist der illegale Handel mit Organen. Bereits vor drei Jahren wurde bekannt das ukrainische Mafiabanden Organe von armen Landleuten erpressen und diese Teuer nach Israel verkaufen. Jetzt berichten Augenzeugen von ausgeweideten Leichen auf den Straßen und zahlreichen Spezialkrankenwagen in deren Umgebung. Auch Kühlboxen mit Organen wurden im Zuge der Gefechte gefunden. Fotos davon verbreiten sich momentan auf diversen sozialen Netzwerken im Internet.

Obwohl die Beweise für Kriegsverbrechen in der Ostukraine massenhaft vorliegen, nicht vergessen darf man in diesem Kontext auch den Phosphorbombenangriff auf Slavyansk,  wird in den Massenmedien nicht darüber berichtet. Westliche Medien, wie etwa die BBC, tun diese über soziale Netzwerke verbreiteten Geschichten lediglich als „wild“ und „erfunden“ ab.

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