Frankreichs Präsident Francois Hollande tritt sogar bei Brillenwahl in den Fettnapf

Der französische Präsident Francois Hollande ist erster Anwärter auf den politischen Dauerfettnapf in seinem Heimatland. Nach politischen und privaten Affären sieht sich das sozialistische Staatsoberhaupt nun mit einer „Brillenaffäre“ konfrontiert. Stilberater hatten dem spröden französischen Präsidenten einen neuen Brillen-Look verpasst. Ein neues „Nasenfahrrad“ sollte dem glücklosen Präsidenten mehr Dynamik verleihen. Das ausgewählte Modell ist aber nicht aus Frankreich, sondern kommt aus Dänemark. Damit war der innenpolitische Ärger vorprogrammiert.

Die Brillenwahl führte umgehend zu einer breiten Diskussion über den vom Staatsoberhaupt gelebten Wirtschaftspatriotismus. Hollande fiel dabei sowohl bei Branchenvertretern der Industrie als auch in der breiten Öffentlichkeit prompt durch. Man erwartet sich von ihm das Tragen von Markenprodukten aus französischer Produktion.

Hersteller versorgen den Präsidenten mit Gratisbrillen

Neben der laufenden Diskussion über seinen neuen Look und seine fehlende Sensibilität gegenüber der französischen Wirtschaft muss sich Hollande nun auch noch vorführen lassen. Französische Brillenhersteller haben dem Staatsoberhaupt Gratisbrillen übermittelt, damit er heimische Sehhilfen in der Öffentlichkeit trägt. Wechselt er nun tatsächlich den Sehbehelf und steigt auf die Gratisbrillen um, dann ist dies ein weiteres Indiz für seine Schwäche und Wankelmütigkeit.

Damit wäre die Diskussion aber längst nicht abgeschlossen, denn findige Gegner des Präsidenten könnten aus der Benutzung von Gratisbrillen durchaus den Vorwurf des erfolgreichen Lobbyismus, der verbotenen Geschenkannahme bzw. Bestechung und damit einen Korruptionstatbestand konstruieren. Die Brillen-Affäre ist jedenfalls eine weitere Wahlempfehlung für Marine Le Pen und den Front National, der gegenüber den beiden rot-schwarzen Systemparteien davonzieht.

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