Deutsche Ministerien sind von US-Spionen unterwandert

Offensichtlich ist Deutschland eines der Haupt-Spionageziele der US-Geheimdienste. Im Zuge der aufgedeckten Spionageaffäre kommen immer mehr Details an die Öffentlichkeit. So sollen der CIA und ihre Nachbargeheimdienste in Berlin sowohl Parlamentarier als auch Ministerien in großem Stil „verwanzt“ und die Handys von exponierten Abgeordneten und Mitarbeitern des Verteidigungs-, Wirtschafts-, Innen- und Entwicklungshilfeministeriums in Berlin „abgesaugt“ haben.

Mittlerweile ermitteln das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern wegen des Datenklaus durch die US-Spione. Dabei geht es unter anderem um Computersabotage und die Ausspähung von Staatsgeheimnissen.

NSA-Untersucher Kiesewetter stand im Visier des CIA

Prominentestes Opfer der CIA-Abhöraktion ist Roderich Kiesewetter (CDU), Vorsitzender des NSA-Untersuchungsausschusses im Deutschen Bundestag. Kiesewetter ist auch ehemaliger Generalstabsoffizier der Deutschen Bundeswehr und Präsident des Reservistenverbandes

In Berlin fürchtet man nun einen Dominoeffekt, da es den begründeten Verdacht gibt, dass die bisher aufgedeckten Geheimdienstoperationen nur die Spitze des Eisberges seien. Nun sollen durch den Bundesnachrichtendienst (BND) und andere Einrichtungen die Schwachstellen in Ministerien und staatlichen Einrichtungen erhoben und „gesichert“ werden. 

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