Russischer Ministerpräsident verbietet Mercedes-Dienstlimousinen

Immer härter wird der Wirtschaftskrieg zwischen den „Westmächten“ und Russland im Zuge des Ukraine-Konflikts. Nachdem die USA und die EU immer neue Sanktionen gegenüber Moskau ankündigen bzw. einführen, kommt es auch auf russischer Seite zu einer härteren Gangart gegenüber dem Westen. Nun hat der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew eine besondere Sanktion angekündigt. Zukünftig soll der gesamte Verwaltungsapparat Russlands auf die Marke Mercedes als Dienstwagen verzichten.

Die Mercedes-Dienstlimousinen, die derzeit bei Staats-, Regional- und Kommunalbehörden in Verwendung sind, sollen ausgemustert, der Import von Mercedes-KFZ unmittelbar gestoppt werden. Diese Dienstfahrzeuge sollen durch russische Automarken ersetzt werden. Damit muss die deutsche Autoindustrie für die eigenwillige Ukraine-Politik der USA und der EU büßen. 

Mercedeswird durch russische Limousinen ersetzt

Aus „wirtschaftspatriotischen Gründen“ sollen zukünftig russische Eigenmarken in den Dienst der Verwaltung gestellt werden. Medwedew richtete an die russischen Autohersteller Sollers, Kamaz und GAZ die Aufforderung, bis Jahresende entsprechende Alternativmodelle zu entwerfen, um Mercedes-Fahrzeuge ersetzen zu können.

Aber nicht nur bei den Dienstlimousinen soll wieder „Russland zuerst“ als Devise gelten. Staatspräsident Wladimir Putin hatte erst jüngst an die russische Industrie den Appell gerichtet, mehr auf lokale Zulieferprodukte zu setzen. Mit diesen Maßnahmen soll Russland gegenüber West-Sanktionen zunehmend immun gemacht werden. 

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