Polizei gelang Schlag gegen ausländische Autoschieberbanden

Nach längeren Ermittlungen ist der steirischen Polizei ein Schlag gegen mehrere Autoschieberbanden gelungen. Schon im Dezember 2012 stoppte die Beamten zwei Bulgaren, die mit einem veruntreuten Luxuswagen unterwegs waren. Das Auto hätte mit den gefälschten Dokumenten in Tschechien umgemeldet und dann um mehrere tausend Euro gewinnbringend verkauft werden sollen.

Jetzt ging der Polizei die international agierende Autoschieberbande ins Netz: Sie hatte etwa 23 Luxus-Autos mit einem Gesamtwert von rund einer Million Euro verschoben. Sechs Fahrzeuge, im Wert von 370.000 Euro, konnten durch die gute internationale Polizeikooperation sichergestellt werden. Da die Routen der Verbrecherbanden oft durch das benachbarte Ausland führten, war die österreichische Polizei nur zum Teil für die Verfolgung zuständig.

Die Polizei forschte 18 Verdächtige aus, für elf klickten die Handschellen. Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei konnten acht Bandenmitglieder in Tschechien verhaftet werden. Einer von ihnen soll der Kopf einer deutsch-türkischen Bande sein.

Haftbefehl gegen Mazedonier

Alle Beschuldigten müssen sich  vor Gericht wegen gewerbsmäßiger Hehlerei und organisierter Kriminalität verantworten. Gegen einen bulgarischen Auftragstäter und einen Mazedonier erließ die heimische Justiz einen internationalen Haftbefehl.

Nachdem Mazedonier, der in Österreich unter dem falschen Namen „Dariusz Wozniak“ auftrat, wird noch immer gefahndet. Er ändert des Öfteren seine Identität und besitzt die dazugehörigen gefälschten Dokumente. Der Bulgare hingegen wurde bereits 2013 in Slowenien gefasst und an die österreichischen Behörden übergeben.

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