Wegen Dürre: USA stellen Blumengießen und Autowaschen unter Strafe

Durch die anhaltende Dürre im Westen der USA kommt es zu einer extremen Wasserknappheit. Vor allem in Kalifornien und den angrenzenden Bundesstaaten trocknen Flüsse und Seen aus und die Trinkwasserreserven gehen zu Ende. Mehr als 50 kalifornische Gemeinden leiden bereits unter dieser Dürrekatastrophe.

Die US-Behörden greifen nun zu dramatischen Maßnahmen. Blumengießen und Autowaschen sollen absolut verboten werden. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit Strafen bis zu 500 Euro rechnen.

Weltweite Wasserknappheit bedroht die Trinkwasserversorgung

Aber nicht nur in den USA wird das kostbare Nass immer knapper. Weltweit sind bereits 1,6 Milliarden Menschen von Trinkwasserknappheit bedroht. Dies ist nicht nur auf anhaltende Dürre zurückzuführen, sondern auch auf Verschmutzung des Grundwassers und der Flussläufe.

Zusätzliche Gefahren kommen durch das internationale Abkommen TISA auf die Wasserversorgung zu. Dieses Welthandelsabkommen beinhaltet auch die Daseinsversorgung mit Trink- und Nutzwasser und möchte diese einer internationalen Privatisierung unterwerfen. In der EU hatte die Bürgerinitiative Right2Water im Jahr 2013 gegen TISA und die Wasserprivatisierung mobil gemacht und 1,4 Millionen Unterschriften gesammelt. Die Eurokraten in Brüssel hatten schlussendlich die Initiative jedoch verfahrensmäßig unterlaufen.

 

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link