Staatskünstlerauftritt von Conchita Wurst kommt Steuerzahler teuer zu stehen

Einen überaus teuren Staatskünstlerauftritt durfte Conchita Wurst auf Steuerzahlerkosten anlässlich ihres Sieges beim Song Contest vor dem Bundeskanzleramt hinlegen. Nicht weniger als 36.290 Euro kostete der Auftritt der “Künstlerin” das österreichische Bundeskanzleramt. In alter Währung sind das immerhin rund 500.000 Schilling. Der Empfang Wursts durch die Staatsspitze unter Bundeskanzler Werner Faymann schlug mit wohlfeilen 1.009,52 Euro für “Sekt und Leckereien” zu Buche. Das Konzert vor dem Bundeskanzleramt inklusive Technik usw. kostete weitere 35.280,17 Euro. Dies geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Werner Faymann an die FPÖ hervor.

Offensichtlich ist Faymann und Co die Steuerzahlerseele bei der Produktion solcher Kosten für einen “PR-Gag” des farblosen Bundeskanzlers doch nicht ganz egal. So teilt man mit, dass es zu einer “Gegenverrechnung mit Einnahmen des ORF aus der Verwertung von Bildrechten” kommen werde. Wie hoch diese ausfallen, ist jedenfalls unklar.

Propagandaminister Ostermayer erklärt Sinn der Veranstaltung

Während Faymann den ökonomischen Aspekt des “Wurst”-Auftrittes erklärte, beschränkte sich Minister Ostermayer auf seine Rolle als österreichischer “Propagandaminister”, der ja gleichzeitig für Medien, Kunst, Kultur und die Beamten zuständig zeichnet und die Grundlage dieser teuren Veranstaltung erklären darf. Heldenhaft ist er in seiner Antwort aber nicht, denn er ist als Kunstminister nicht einmal in der Lage darzulegen, warum Conchita Wurst eigentlich den Song Contest gewonnen hat und deshalb auf den Ballhausplatz geladen wurde:

Es ist naheliegend, einem internationalen künstlerischen Erfolg, – und um so einen handelt es sich zweifellos – auch innerstaatlich Rechnung zu tragen. Das große Publikumsinteresse, das die Veranstaltung gefunden hat, zeigt meiner Meinung nach auch die Richtigkeit dieser Einschätzung. Eine inhaltliche Beurteilung, aus welchem Grunde der Sieg beim Wettbewerb erzielt wurde, kann und will ich nicht vornehmen.

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