Weiterer Linksextremist nach Anti-Akademikerball-Protesten angeklagt

Der Prozess gegen den mutmaßlichen Radaumacher vom Anti-Akademikerball-Protest, Josef S., ist noch im vollen Gange. Am 22. Juli 2014 bricht ein weiterer Gerichtstag im Wiener Landesgericht für Strafsachen an. Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft aber gegen eine weitere Person Anklage erhoben. Im Zuge der Ausschreitungen im Jänner und auch während der Demo gegen den Marsch der Identitären Bewegung soll ein junger Mann maßgeblich an Störaktion beteiligt gewesen sein. Er wird beschuldigt, ebenfalls einer der Rädelsführer gewesen sein. Ihm drohen nun bis zu drei Jahre Haft.

Ermittlungen ausgeweitet

Spät aber doch drang die Information an die Öffentlichkeit, dass sich seit einiger Zeit auch ein weiterer Beschuldigter in Untersuchungshaft befindet. Der Linksextremist und mutmaßliche Störenfried wurde gleich in zwei Fällen angeklagt: wegen der Anti-Akademikerball-Proteste am 24. Jänner und der Demonstration gegen den Aufmarsch der Identitären am 17. Mai in Wien. Bei den Störaktionen am 4. Juni rund um das Fest der Freiheit, wurde er schließlich festgenommen.

Bei den Gegendemonstrationen zur Identitären Bewegung soll der Mann als Rädelsführer aufgetreten sein. Zusätzlich habe sich der Beschuldigte gegen seine Festnahme am 17. Mai massiv zur Wehr gesetzt und ist darum auch wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angeklagt.

Mittlerweile sind rund 10 Täter aus den Anti-Akademikerball-Proteste explizit ausgeforscht worden. Gegen sie wurde Anklage wegen Landfriedensbruch erhoben. Gegen weitere mehrere hundert, bisher noch nicht genauer bekannte Täter wird noch ermittelt.

Gerichtsverhandlung im August

Die Verhandlung im Fall des zweiten Angeklagten findet am 18. August statt. Mit Spannung darf aber zuerst das Urteil des zuständigen Richters im Fall Josef S. erwartet werden. Am jüngsten Verhandlungstag, dem 21. Juni, wurde das Verfahren um 17 Uhr auf den nächsten Tag verschoben. Bedenklich war schon vorab die mediale Urteilsfällung, vor allem vom Standard, welcher Josef S. zu einer unschuldigen Ikone im „Kampf gegen Rechts“ hochstilisierte.

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