Sparkassen-Präsident Fahrenschon gegen EU-Bankenabgabe

Großer Unmut herrscht bei den Deutschen Sparkassen wegen der EU-Bankenabgabe und der Umsetzung der Bankenunion. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), Georg Fahrenschon, früher CSU-Finanzminister in Bayern, kritisiert die neue Lastenverteilung im EU-Bankensektor als „nicht verursachergerecht“. Laut Fahrenschon würden die großen Banken geschont, während die kleinen Bankinstitute, u.a. die deutschen Sparkassen, Raffeisen- und Volksbanken, hier massiv in die Ziehung genommen würden.

Es ist eine sogenannte „Flatrate“ vorgesehen, die kleine und risikoarme Bankinstitute genauso zur Kassa bittet wie große Bankhäuer mit entsprechendem Klumpenrisiko. Dies sieht der erste Mann im DSGV als unverhältnismäßig an.

Bankenpleitepaket der Bundesregierung birgt Gefahren für Sparer und Steuerzahler

Das im Juni 2014 durch die deutsche Bundesregierung vorgestellte Bankenpleitepaket birgt jedenfalls für Sparer und Steuerzahler in Deutschland weiterhin ein hohes Risiko. Neben den Aktionären sollen die Sparer in einem sogenannten „Bail-In“-Verfahren zur Kasse gebeten werden. Erst dann soll der „Europäische Fonds zur Bankenabwicklung“ herangezogen werden – am Schluss folgt dann der ESM für eine Refinanzierung der Krisenbanken. Fahrenschon und sein Sparkassensektor sehen vor allem beim EU-Abwicklungsfonds Schlupflöcher, die zu Lasten der Deutschen gehen könnten.

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