Linksextremisten drohen Josef-Richter mit Kopfschuss

Der 23-jährige Deutsche Josef S. wurde am Dienstag vor dem Wiener Straflandesgericht für schuldig befunden. Er wurde zu zwölf Monaten Haft, davon acht bedingt, verurteilt, durch die Anrechnung der Untersuchungshaft ist er wieder auf freiem Fuß. S. wird gegen das Urteil berufen, und auch seine linken Gesinnungsgenossen wollen es ganz und gar nicht akzeptieren. Neben spontanen Radaudemos gab es bereits Morddrohungen gegen den Richter.

Kopfschuss für den Richter

In der Heimatstadt des Verurteilten, in Jena, fand bereits am Tag des Schuldspruches eine antifaschistische Demo statt. Auch vor dem Landesgericht in Wien hat es sich die Sozialistische Jugend gemütlich gemacht und schrie lautstark Parolen, als sie vom Schuldspruch erfuhr.

In Wien soll am Samstag ein groß angelegter Protest am Stephansplatz stattfinden. An jenem Ort also, an dem am 24. Jänner die Krawalle gegen den Akademikerball ihren Höhepunkt gefunden haben und etliche Polizisten verletzt wurden, Schaufenster eingeschlagen wurden, eine Polizeistation verwüstet wurde und Chaos hinterlassen wurde.

Wird es erneut eskalieren?

Dass es auf der Demonstration zu erneuten Ausschreitungen kommen wird, damit dürften auch die eigenen Leute der Linksextremisten bereits rechnen. Schon jetzt gibt es Anweisungen, wie man am besten das Vermummungsverbot umgeht, um einer Anzeige und einem damit verbundenen Prozess auszuweichen.

Mit dem angekündigten Straßenprotest nicht genug, fallen auch in sozialen Netzwerken wie Facebook bei diversen Genossen sämtliche Hemmungen.

Kopfschuss und brennende Autos

Weil Josef S. schuldig und entgegen den Forderungen der linken Presse nicht freigesprochen wurde, tobt die Linksextreme. In einer mittlerweile gelöschten Gruppe auf Facebook mit dem Titel „[DEMO] Tag X – Auch wenn ihr Josef verurteilt, wir kommen wieder“, empört man sich über Richter und Staatsanwalt. Letzterer traf im Prozess den Nagel auf den Kopf mit der Formulierung: „Ich persönlich halte es ja für feige, wenn man schweigt, sobald man sich die Maske vom Kopf ziehen muss und Verantwortung zeigen muss.“

In einem Posting in dieser Gruppe sind Gewaltaufrufe zu lesen. Lukas Q. schreibt: „Kopfschuss fuer den Richter waer ein Anfang“ und Genosse Gee R. schließt sich an: „Ich denke auch, dass Autos von Richter und Staa brennen sollten, dennoch hätte ich als täter angst dabei nicht gesehen und verurteilt zu werden.“

Heldenstatus durch U-Haft

Auf die Ankündigung eines vernünftigen Mitposters hin, diese Meldungen an die Polizei weiterzugeben, erntet dieser ein schlichtest „ist gut, du hund“. Die Angst vor Konsequenzen scheint in diesem Milieu nicht mehr gegeben zu sein, wurde doch Josef S. durch ein paar Monate Untersuchungshaft geradezu zum Helden seines politischen Lagers.

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