Räumung der “Pizzeria Anarchia”: Mit Widerstand wird gerechnet

Auch der längste Weg führt einmal zum Ziel, heißt es so schön im Volksmund. In diesem speziellen Fall waren die bürokratischen Wege des österreichischen Staates besonders langwierig. Das seit einigen Jahren besetzt gehaltene Haus “Pizzeria Anarchia” im 2. Wiener Gemeindebezirk soll nun aber endgültig geräumt werden. Am Montag, dem 28. Juli, steht den linksgesonnenen Hausbewohnern und ihren unterstützenden Genossen eine großangelegte Räumaktion bevor.

Leere Versprechen seit Monaten

Die unter skurrilen Bewohnern umgetaufte Brutstätte des Linksextremismus in der Mühlfeldgasse 12 wurde bereits kurze Zeit nach der unrechtmäßigen Hausbesetzung zur “Pizzeria Anarchia”. Dorthin verschlägt es – bis spätestens heute noch – arbeitslose Linke mit ihren Freunden und Hunden zu Trinkgelagen und wilden Partys. Mehr als Vorwand wird dort auch wöchentlich im Kollektiv Pizza gebacken. Ein Durchgreifen der Polizei war schon des Öfteren vorgesehen, scheiterte aber immer wieder. Bei einem Räumungsversuch am 25. April dieses Jahres kam es bereits zu Ausschreitungen und Verletzungen von Polizisten (Unzensuriert.at berichtete). Weil ein junger Israeli abgeholt und zu einer Behörde gebracht werden sollte, reagierte das aggressive Umfeld mit Gewalt. Mit Händen und Füßen wurde auf die Streifenwägen eingeschlagen und mit Pfefferspray auf die Beamten gezielt.

Nun steht der nächste Versuch ins Haus, das dreistöckige Gebäude zu räumen. Der rechtmäßige Eigentümer hat einen gerichtlichen Bescheid dafür erwirkt. Freiwillig wird die linke Gesinnungsgemeinschaft den Stützpunkt allerdings nicht verlassen und darum ist die Wiener Polizei – wieder einmal auf Grund der Befürchtung von linken Ausschreitungen – in höchste Alarmstufe versetzt worden.

Linke lehnen Ersatz ab

Laut einem Bericht der Kronen Zeitung vom 26.07.2014 sei den Hausbesetzern sogar eine kostenlose Alternative geboten worden sein. Diese sei jedoch abgelehnt worden und zum allgemeinen Widerstand im eigenen Lager aufgerufen worden. Der Versuch des Mediums, dort am Morgen Menschen anzutreffen, scheiterte nach eigenen Schilderungen wohl schon an den vermüllten Durchgängen und der stark stinkenden Umgebung in der “Pizzeria”. 

Hunderte Polizisten sind am heutigen Vormittag in Wien-Leopoldstadt eingesetzt. Sie sollen deeskalierend wirken und größere Ausschreitungen verhindern. Doch bereits vor Beginn der Woche sieht man vermehrt Streifenwägen im Viertel und unzählige “Unterstützer”, die teils vermummt durch die Gegend streifen.

Außer dem Standard scheint kaum noch jemand auf die Meinungsmaschinerie des lonksextremen Lagers aufzuspringen. Dort schlägt man sich, wie gewohnt, auf die Seite der Gesetzesverweiger: “Mit gewaltfreiem Widerstand und zivilem Ungehorsam wollen sie [Anm. d. Red.: die linken Hausbesetzer] die Räumung verhindern.” Die Opferrolle wird schon vorsichtshalber vor Beginn der Räumung von Seiten der Linken eingenommen.

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