Luxemburg wird Zentrum für Yuan als Weltwährung

Das EU-Land Luxemburg wird zum Zentrum für ein zweites Weltwährungssystem. Dafür wurde nun der Grundstein mit der Ansiedlung der China Construction Bank (CCB) gelegt, über die zukünftig der weltweite „Yuan-Großhandel“ organisiert werden soll. Bereits jetzt laufen 18 Prozent des chinesischen Außenhandels in der Yuan-Währung. Bis Ende 2015 könnte dieser Anteil auf 24 Prozent ansteigen. Derzeit werden Yuan-Anleihen in ein Volumen von 30,6 Milliarden Yuan an der Luxemburgischen Börse gehandelt.

Großes Wachstumspotential für den Yuan sieht der luxemburgische Finanzminister Pierre Gramegna, der die weltweite Etablierung des Yuan als wichtigsten währungspolitischen Schritt seit Einführung des Euro bezeichnet.

Fünf chinesische Banken mit Handelssitz in Luxemburg

Neben der CCB sind vier weitere chinesische Banken dabei, einen Handelssitz in Luxemburg zu etablieren. Damit möchten sich diese Bankhäuser für die internationale Wirtschaft „sichtbar“ machen und gleichzeitig dafür sorgen, dass ein möglichst großes Handelsvolumen im Yuan getätigt wird. Experten sehen diese Banken-Strategie Pekings im größeren Zusammenhang der Schaffung einer „alternativen Weltwährung“ durch die BRICS-Staaten. Diese soll schlussendlich dem Dollar den Rang als einzige Weltwährung streitig machen. 

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